Martin-Luther-Kirche
Ev. Kirchengemeinde Plettenberg nicht nur sonntags!

Sie sind hier: Rückblick

  •  Sept. 2010: Weihnachten im Schuhkarton: Rückblick auf die Aktion 2009
  • 11.07.2010: Open Air - Gottesdienst in Frehlinghausen
  • 23.05.2010: Trommeln riefen zum Pfingstgottesdienst
  •   April 2010: Verkauf des ehemaligen Pfarrhauses Auf der Lied
  •   April 2010: Konfirmationen 2010 im Elsetal
  • 19.03.2009: Gemeindebücherei der Martin Luther Kirche hat neuen Lesekönig
  • 18.03.2009: Spielenachmittag in der Martin-Luther-Kirche
  • 04.03.2009: Lesemäuschen hörten die Geschichte "Darf ich mitspielen?"
  • 04.02.2010: Lesemäuschen feierten Karneval
  • 11.11.2009: Lesemäuschen hörten die Geschichte "Sankt Martin und der Kleine Bär"
  • 21.06.2009: Ballonwettbewerb - Sommerfest der Ev. Kinder- und Jugendbücherei
  • 01.10.2009: Lesemäuschen hörten die Geschichte "Der kleine Fuchs entdeckt den Wald"
  • Kreuz und quer und bunt - Das neue Gemeindemagazin
  • 26. April 2009:Konfirmation in der Martin-Luther-Kirche
  •   Sept. 2009:Interview von Jutta Tripp mit Pfarrer Andreas Hirschberg
  •      Juli 2009: Frauenhilfe Elsetal: Sommerfest und Ausflug nach Bad Driburg
  • 14.06.2009: Die Kirche ins Dorf bringen: Waldgottesdienst im Elsetal
  •           2009: Goldene Konfirmation in der Martin-Luther-Kirche",
  •  Sept. 2009: Weihnachten im Schuhkarton: Rückblick auf die Aktion 2008
  • 03.09.2009: Lesemäuschen hörten die Geschichte "Schäfchen zählen ist langweilig",
  • 21.06.2009: Sommerfest der Ev. Kinder- und Jugendbücherei
  • 10.06.2009: Lesemäuschen hörten die Geschichte "Komm mit, die Schule fängt an!"
  • 07.05.2009: Die Frauen des Kreativkreises machten Ende April einen Ausflug nach Bielefeld.
  • 07.05.2009: Kinderbuchautorin Nortrud Boge-Erli besuchte den Leseclub
  • 13.04.2009: Festgottesdienst am 5.April 2009 zur Verabschiedung von Presbyter G. Koprek                         und zur Einführung von Presbyter Dr. J. Peddinghaus
  • 14.02.2009: 613 Euro für Renovierung des Kirchturms (Bericht aus der WR vom 14.02.2009)
  • "Begrüßung mit der Hoffnung auf viele ökumenische Begegnungen"
         (WR vom 11.02.2009)
  • "Neuer Pfarrer voller Tatendrang" (WR vom 21.01.2009)
  • Pfarrer Hirschberg stellt sich vor
  • 08.02.2009: Lesemäuschen hörten die Geschichte "Ich mach Winterschlaf mit dir"
  •    Dez. 2008: Abschied von Pfarrer Wolfgang Plaga
  •    Okt. 2008: TURM-SANIERUNG der Martin-Luther-Kirche ins Stocken geraten
                             Erhaltung der Schöpfung hat Vorrang (aktualisierter Bericht)
  •    Okt. 2008: Weihnachten im Schuhkarton: Rückblick auf die Aktion 2007
  • 30.07.2008: Der Abschied - Dank für die jahrelange Hilfe
  • 30.07.2008: Besser vernetzt – Besser informiert. 5-jähriges Jubiläum unserer Internetseiten.
  • 30.07.2008: Danksagung an Förderer und Spender

  • Open Air - Gottesdienst in Frehlinghausen

    Zu einem Gottesdienst gehören ein Altar, ein Kreuz, Gesangbücher und eine Kanzel. Im Falle des Freiluftgottesdienstes des Bezirks Elsetal der ev. Kirchengemeinde Plettenberg zusätzlich ein paar Heuballen und Trecker - schließlich fand der sonntägliche Kirchgang am vergangenen Wochenende auf dem Bauernhof der Familie Frommann in Frehlinghausen statt.

    "Wir springen mit unserem Open-Air-Gottesdienst jedes Jahr von Dorf zu Dorf", so Pfarrer Andreas Hirschberg. Die Veranstaltung unter freiem Himmel könne deshalb auch als Reisegottesdienst bezeichnet werden, wie er schmunzelnd anfügt. Reisen konnten gerade die Kleinen mit den - passend zum Bauernhof - Märkischen Schlepperfreunden, die auf ihren Oldtimer-Traktoren kurze Touren durch das Dorf Frehlinghausen unternahmen.

    An den Vorbereitungen zu Gottesdienst, Kinderbelustigung, und Verpflegung beteiligt waren neben den Gemeindegliedern besonders der Vorbereitungskreis der Kinderkirche und das Team der Familienkirche. "So etwas klappt nur, wenn viele Helfer hinter den Kulissen mitwirken", ist Hirschberg dankbar für die vielen Unterstützer. "Es war wahnsinnig viel Arbeit, aber dafür ist die Atmosphäre hier oben einmalig schön."

    Hendrik Schulz



    Trommeln riefen zum Pfingstgottesdienst

    Pfingstgottesdienst mit der Delegation aus Missenye (Tansania) in der Martin-Luther-Kirche

    Am Pfingstsonntag wurde der Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche gemeinsam mit der tansanischen Delegation aus dem Partnerschaftskirchenkreis Missenye gefeiert.

    Die Kirche war von Mitgliedern des Partnerschafts-Arbeitskreises mit tansanischen Tüchern festlich geschmückt worden.

    Wie in Afrika wurde mit Trommeln statt mit Glocken zum Gottesdienst gerufen. So wie an Pfingsten Menschen in unterschiedlichsten Sprachen angesprochen wurden, so klangen in diesem Gottesdienst Kisuaheli, Englisch und Deutsch durcheinander und es wurden afrikanische, englischsprachige und deutsche Lieder zusammen gesungen.

    Der Funke sprang im Gottesdienst auch über als die "Percussion five" eine Percussionsgruppe von Schülern aus dem Albert-Schweitzer-Gymnasium zwei furiose Stücke spielten.

    Superintendent Mathias Bubelwa sagte in seiner Predigt: "Der Heilige Geist wird unsere Partnerschaft vertiefen".

    Der Abschluss fand draußen vor der Kirche in einem großen Kreis der über 120 Gottesdienstbesucher statt: Superintendent Mathias Bubelwa und Pfarrer Andreas Hirschberg segneten die Gemeinde, nach dem noch einmal alle Trommeln zu hören waren, afrikanische, europäische und die selbstgebastelten der Kindergottesdienstkinder.



    Verkauf des ehemaligen Pfarrhauses Auf der Lied

    Im Frühjahr 2008 - noch vor Kontakt mit den Pfarrstellenbewerbern - hat das Presbyterium der Kirchengemeinde nach langen Beratungen beschlossen das Pfarrhaus als Dienstwohnung auf der Lied aufzugeben.

    Im April 2010 wurde ein Käufer für das ehemalige Pfarrhaus auf der Lied gefunden. Neuer Eigentümer ist Ehepaar Höfer. Herr Höfer ist in Holthausen direkt auf der anderen Seite der Kirchenauffahrt aufgewachsen.



    Konfirmationen 2010 im Elsetal

    Dreißig Konfirmanden aus dem Elsetal wurden an zwei aufeinander folgenden Sonntagen am 18. und 25. April in der Martin-Luther-Kirche konfirmiert.

    Beide Gottesdienste wurden als rundum gelungen erlebt. Musikalisch wurden sie durch Orgelspiel mit Trompete und Klarinette, einer Gesangsinitiative aus der Gemeinde und einer Jugendband aus Halver - CP ONE - bereichert. In Reden vom Presbyterium, den Eltern und dem Jugendreferenten wurde den Konfirmanden die Bedeutung dieses großen Tages nahe gebracht. An beiden Tagen trauten sich jeweils zwei Konfirmanden das Wort zu diesem Tag zu ergreifen. Jeder Konfirmationsspruch wurde von Pfarrer Hirschberg mit einem persönlichen Satz eingeleitet.

    Besonders gut kam bei den Familien an, dass die Konfirmanden ihnen das Abendmahl in die Bänke brachten.



    Gemeindebücherei der Martin Luther Kirche hat neuen Lesekönig

    Am 19. März waren die Schüler der 3. Klassen der Grundschule Holthausen wie jedes Jahr zur Lesenacht in den Räumen der

    Kinder- und Jugendbücherei der Martin Luther Kirche in Holthausen eingeladen.

    Das Motto war im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Südafrika "Fußball". Rund um dieses Thema wurde gespielt, gesungen, geraten und natürlich gelesen.

    Ziel aller teilnehmenden Kinder war es Lesekönig zu werden, hierfür mussten sie so lange wie möglich wach bleiben und Bücher lesen. Um 4.45 Uhr stand der neue Lesekönig fest, es ist Daniel Schäfer aus Holthausen.

    Nach einem gemeinsamen Frühstück und einer fast schlaflosen Nacht holten die Eltern ihre erschöpften aber glücklichen Kinder wieder ab.


    Martina Nägele, 23.03.2010



    Spielenachmittag in der Martin-Luther-Kirche

    letzen Donnerstag veranstaltete die Evangelische Gemeindebücherei Elsetal in der Martin Luther Kirche einen Spielenachmittag für Kinder des 3. und 4.Schuljahres.

    Bei schönstem Sonnenschein ging es zuerst hinaus in den Garten, um sich dort bei klassischen Kreisspielen wie dem "Plumpssack" auszutoben.

    Danach wurden in den Räumen der Martin Luther Kirche verschiedene Spiele aus dem Bestand der Bücherei gespielt, hier waren Geschicklichkeit, Konzentration und nicht zuletzt auch Glück gefragt. Dabei ging es zeitweilig hoch her.

    Am Ende des Nachmittags liehen die Kinder sich die gerade gespielten Spiele in der Bücherei aus, um sich direkt für den nächsten Nachmittag zu weiteren Spielen zu Hause zu verabreden.

    Die Frage, ob denn weitere Spielenachmittage veranstaltet werden sollten, beantworteten die Kinder denn auch mit einem einstimmigen "Jaaa!!!".


    Katharina Esser, 23.03.2010



    "Darf ich mitspielen?"

    Warum es mit vielen Freunden noch mehr Spaß macht!

    Die Lesemäuschen der evangelischen Kinder- und Jugendbücherei Elsetal trafen sich in den Räumen unter der Martin-Luther Kirche und verbrachten eine schöne Stunde zusammen zu dem Thema Freundschaft.

    Anne Achenbach und Silke Bahrstadt lasen hierzu das Buch "Darf ich mitspielen?" von Katja Reider und Andrea Hebrock vor. Ferkel, Wutz und Röschen sind einfach unzertrennlich, den ganzen Tag verbringen sie zusammen. Ihr Motto:"Einer für alle - alle für einen. Außer uns dreien brauchen wir keinen!" Aber wird das nicht irgendwann langweilig? Eines Tages lernen die Freunde den Dachs, den Igel und den Hasen kennen - und stellen schließlich fest, dass sich Freundschaft mit vielen teilen lässt.

    Symbolisch und passend zum Motto wurde eine "Menschenkette" aus zuvor selbstgebastelten Tonpapierfiguren zusammengefügt.


    Silke Bahrstadt, 10.03.2010



    Lesemäuschen der Evangelischen Kinder- und Jugendbücherei Elsetal feierten Karneval



    Phantasievoll verkleidet trafen sich am Donnerstag, den 04.02.2010 die Lesemäuschen der Evangelischen Kinder- und Jugendbücherei Elsetal.

    Gemeinsam mit Silke Bahrstadt lasen sie das Buch "Der ganz geheime Scheunenball" von Michael Flaig und Constanze Schargan.

    Alles ist ganz geheim. Nur die Tiere wissen Bescheid. Am Abend findet ein Faschingsball statt. Vergnügt tummeln sich Zebras, Kolibris und ein als Eichhörnchen verkleideter Fuchs in Bauer Tietges Scheune. Doch auf einmal steht der bauer mit seiner Frau Elfriede im Tor und fragt sich , ob er das alles träumt oder das alles in Wirklichkeit geschieht. Nur durch das beherzte eingreifen des schlauen Fuchses können die Tiere schließlich ungestört weiterfeiern.

    Im Anschluss daran bastelten die Kinder unter Anleitung von Silke Bahrstadt vorbereitete Tiermasken und feierten bei Musik und einem Knabberbuffet ihren Faschingsnachmittag.


    Silke Bahrstadt, 07.02.2010



    "Sankt Martin und der Kleine Bär"

    Die Lesemäuschen der ev. Kinder- und Jugendbücherei Elsetal trafen sich wieder in den Räumen unter der Martin- Luther Kirche. Gemeinsam mit Silke Bahrstadt lasen sie das Buch von Antonie Schneider und Maja Dusikova "Sankt Martin und der Kleine Bär".

    Am 11. November wird in der Stadt das Sankt- Martins-Spiel aufgefürt. Marina und ihr Teddybär stehen mit ihren wunderschönen Laternen dabei und singen "Ich geh mit meiner Laterne...". Sie erleben, wie der gute Sankt Martin seinen Mantel mit dem frierenden armen Mann teilt. Plötzlich weint ein Junge. Er hat seine Laterne verloren. Da schaut der Ritter den kleinen Bär bedeutungsvoll an, und so kommt es, dass an diesem schönen Abend auch die Laternen geteilt werden. Sankt Martins Botschaft ist angekommen.

    Im Anschluß an die Geschichte bastelten die Kinder mit viel Spaß eine Tischlaterene und halfen sich gegenseitig bei ihrer Fertigstellung. So schien es, daß auch hier die Botschaft von Sankt Martin verstanden wurde.


    Silke Bahrstadt, 10.11.2009



    Ballonwettbewerb - Sommerfest der Ev. Kinder- und Jugendbücherei

    Viele bunte Luftballons wurden von den Kindern des Leseclubs der Ev. Kinder- und Jugendbücherei vor den Sommerferien gen Himmel geschickt. Die meisten von ihnen hofften darauf, dass gerade ihr Ballon gefunden wird.

    Leider gab es aber nur eine Rückmeldung. Lea Bahrstadt bekam eine Nachricht aus dem benachbarten Bundesland Hessen und konnte sich in den vergangenen Tagen über einen Preis freuen, den sie von der Büchereimitarbeiterin Ingrid Plaga entgegen nehmen konnte. Der überreichte "Lillifee"- Kalender wird Lea im kommenden Jahr immer wieder an ihren Luftballon erinnern.


    Ingrid Plaga, Oktober.2009



    "Der kleine Fuchs entdeckt den Wald"

    Die Lesemäuschen der Evangelischen Kinder- und Jugendbücherei Elsetal trafen sich um die Geschichte "Der kleine Fuchs entdeckt den Wald" von Stephane Frattini und Marcelle Geneste zu hören. Erstmals lauschten die Kinder einem Hörbuch und begleiteten Felix gespannt auf seiner abendteuerlichen Entdeckungsreise durch den Wald. Sie lernten die Tiere und ihre Verhaltensweisen kennen und lauschten ihren Rufen.Gleichzeitig wurden Bilder der Geschichte an die Wand projeziert.

    Neugierig verlässt Felix seinen Bau. Der große weite Wald ist einfach zu verlockend. Dort gibt es viel zu entdecken, erschnuppern und erlauschen. Der kleine Fuchs jedoch verläuft sich und die vielen Tiere im Wald helfen ihm den Bau seiner Mama wiederzufinden.

    Im Anschluß daran bastelten die Kinder, zusammen mit Sandra Meyer und Silke Bahrstadt, eine Eule die ebenfalls Teil der Geschichte war.


    Silke Bahrstadt, 04.10.2009



    Kreuz und quer und bunt - Das neue Gemeindemagazin

    Von der Idee bis zur Umsetzung:

    In der Konzeption unserer Kirchengemeinde hatte das Presbyterium 2008 beschlossen, in Zukunft nicht mehr drei Gemeindebriefe - für jeden Bezirk sondern einen gemeinsamen herauszugeben.

    Im April dieses Jahres wurde ein neuer Redaktionskreis mit dem Entwurf für ein neues Gemeindebriefkonzept beauftragt. Alle Mitglieder der bisherigen Redaktionskreise wurden eingeladen daran mitzuwirken.

    Entscheidungen:

    • Die Aufgabe lautete: "Wie gelingt es uns einen Gemeindebrief zu gestalten in dem sich die Leserinnen und Leser aus allen drei Bezirken zu Hausen fühlen und ihr Gemeindeleben vor Ort wieder entdecken können?" Schnell wurde klar, dass es feste Bereiche für die Bezirke geben sollte und allgemeine Themen und die Berichte aus den Fachbereichen daneben ihren Platz bekommen sollten.
    • Die Idee, Bezirke und Themen durch unterschiedliche Farben kenntlich zu machen, hilft sich zu orientieren. Die bunte Vielfalt unserer Gemeinde, in der es Platz gibt für so viele Möglichkeiten den Glauben zu leben, wird ebenfalls deutlich.
    • Die Druckkosten bei so einer hohen Auflage (5000 Exemplare) sind bei einer durchgängigen Farbgestaltung nicht wesentlich höher als bei einem scharz-weiß Druck. Für die Kirchengemeinde erweist sich der Druck eines Gemeindebriefes mit hoher Auflage als günstiger, als die Herstellung von drei Gemeindebriefen.
    • Wie sollte das Format sein? Die meisten Gemeindebriefe sind in DinA5 hochkant, einige in Din A4, wenige quadratisch oder im Zeitungsformat. Wir haben uns für DinA5 im Querformat entschieden, da wir leicht in drei Spalten schreiben können, und es klein genug ist, damit es in alle Briefkästen passt und lange - vielleicht beim Telefonbuch - aufbewahrt werden kann.
    Layout:

    Der Redaktionskreis hat viel Mühe auf die Entwicklung des inhaltlichen Konzeptes verwandt. Das Layout hat für uns die Firma "pefect art" entwickelt, die bisher schon viele Druckerzeugnisse für Plettenberg hergestellt hat. In Zukunft werden wir auf dieser Grundlage die weiteren Gemeindebriefe selber gestalten können.

    In einer Box neben dem Hauptartikel:

    Aufruf: Unterstützung für das Gemeindemagazin!

    • Der Vertrieb des Gemeindebriefes erfolgt ehrenamtlich, hätten Sie Lust in ihrer Nachbarschaft oder in ihrer Straße den Gemeindebrief drei mal im Jahr auszutragen?
    • Haben Sie Spaß daran, Texte zu schreiben, Redaktionsmitglied zu werden oder Fotos für den Gemeindebrief zu machen?
    • Wir suchen vor allem eine Person, die Spaß an Design und Mediengestaltung hat, und die Kenntnisse in Indesign CS4 von Adobe hat oder gerne erlernen möchte und mit uns die zukünftige Endgestaltung des Gemeindebriefes übernimmt.
    • Sie können uns mit Ihrer Bereitschaft und Ihren Fähigkeiten helfen: Informationen im Gemeindebüro der Kirchengemeinde Tel.: 2088 oder bei Pr. Andreas Hirschberg Tel.: 12284


    Konfirmation am 26. April 2009

    Am 26. April wurde in der Martin-Luther-Kirche Konfirmation gefeiert. Die Gruppe hatte zunächst bei Pastor Plaga, dann übergangsweise bei Pastor Schulz und zum Schluss bei Pastor Hirschberg Unterricht.

    Im Mittelpunkt des Konfirmationsgottesdienstes stand die Segenshandlung für die Konfirmanden: Gottes Kraft für den eigenen Lebensweg. Der Gottesdienst bekam seinen besonderen musikalischen Akzent durch Familie Remmel und das Ehepaar Risch, die der Gemeinde die neueren Lieder nahebrachten.

    Namen der Konfirmanden: Lara Benkowitz, Sarah-Lydia Cramer, André Geck, André Komp, Melanie Kortmann, Marwin Kruck, Alexander Langenbach, Nikolas Mahlich, Johanna Nägele, Felix Niemtz, Lennard Reisener, Carolin Schewe, Laura Schütt, Tim Zahlmann.

    Nachgefragt –

    Rückblick auf acht Monate Gemeindearbeit im Elsetal

    Interview von Jutta Tripp mit Pfarrer Andreas Hirschberg

    Redaktion: Lieber Andreas, du wohnst mit deiner Familie jetzt seit acht Monaten in Plettenberg. Wie habt ihr den Wechsel von Bochum nach Plettenberg erlebt?
    Andreas Hirschberg: Das war eine große Umstellung für die ganze Familie, aber wir sind überraschend schnell im neuen Lebensumfeld Plettenberg angekommen. Julia zum Beispiel hat die neue Schule direkt vor der Tür und schnell eine Freundin aus der Nachbarschaft gewonnen. Mir haben es die Menschen im Elsetal leicht gemacht anzukommen.
    Redaktion: Die erste Gemeindeversammlung war geprägt von einer positiven Aufbruchsstimmung der Menschen deines Gemeindebezirkes. Welche Ziele und Ideen waren dir damals wichtig? Andreas Hirschberg: Ich wollte herausfinden, welche Themen für das Elsetal dran sind und Gelegenheit geben, dass die Gemeindeglieder sich mit ihren Interessen einbringen können.
    Redaktion: Was ist aus den Ideen der Gemeindeversammlung bis heute geworden?
    Andreas Hirschberg: Viele Impulse sind gesetzt und vieles ist gesät, manches keimt und ein wenig ist schon sichtbar. Der Küster- und Lektorenkreis ermöglicht vielen, sich am Gottesdienst zu beteiligen. Es gibt Arbeitskreise oder Teams für spezielle Gottesdienstformen, wie die Minikirche, den Kindergottesdienst, die Familienkirche und den Jugendgottesdienst. Zu jedem dieser Projekte haben sich sechs bis zehn Menschen zur Mitarbeit gefunden. Manches aber ist noch offen: Die Frage nach musikalischen Chorprojekten steht trotz Interessierten weiter im Raum. Die Errichtung von vertiefenden Angeboten, in denen es stärker um den gemeinsamen Kontakt mit Gott geht, stehen noch aus. Diese Fäden sollten wir auf der nächsten Versammlung am 4. Oktober aufnehmen.
    Redaktion: Welche Schätze hast du in deiner Gemeinde entdeckt?
    Andreas Hirschberg: So viele! Da gibt es die Fähigkeit, offen über den Glauben und das eigene Leben zu sprechen. Viele verschiedene Kreise und Gruppen bestehen. Eine ganz sorgfältige und liebevolle Art der Organisation zeichnet sie aus. Die Menschen gehen herzlich und warm miteinander um. Das ist auch an der lebendigen Gottesdienstatmosphäre zu spüren.
    Redaktion: Wie beurteilst du die Zukunft deiner Gemeinde?
    Andreas Hirschberg: Ich freue mich auf das Zusammenleben mit den Gemeindegliedern im Elsetal. Wir haben gute Chancen, Menschen zu finden, die mit Verantwortung übernehmen. Unterschiedlichste Formen und Gruppen, vom Gebetskreis bis zum Männerkochen, können entstehen und miteinander vernetzt werden. Ich wünsche mir eine Atmosphäre, in der spürbar wird: „Wer du auch bist, woher du auch kommst, schön, dass du da bist!“
    Redaktion: „Vielen Dank für das Interview.“



    Sommerfest und Ausflug nach Bad Driburg

    Die Frauenhilfe Elsetal feierte am 1. Juli ein Sommerfest mit der katholischen Frauengemeinschaft St. Laurentius in der Martin-Luther-Kirche. Das Motto des Nachmittags, „Ich möchte wie ein Baum sein“, fand nicht nur Gestalt in den Geschichten, Liedern, Gedichten, sondern auch in den Torten, die mit Obst von Bäumen gebacken und natürlich auch verzehrt wurden.

    In der Bibel sind viele Texte über den Baum zu lesen. Darum wurde Psalm 1,3 für die Andacht gewählt, die Pfarrer Hirschberg zu Beginn des Programms hielt. Bei einem Spiel konnten sich die Schnelldenker beweisen. Lustige Sketche, gekonnt dargeboten, trainierten die Lachmuskeln und viele schöne Volkslieder die Stimmbänder. Mit dem Lied: „Kein schöner Land“, Gebet und Segen verabschiedeten sich 74 Frauen mit dem Versprechen, Oekumene in dieser Form weiter zu pflegen. Zur Erinnerung nahm sich jede Frau das Tischkärtchen mit dem Psalmwort, frei übersetzt: „Der Mensch, der sich nach Gott ausrichtet, ist wie ein Baum, der ans Wasser gepflanzt ist und nie austrocknet.“

    Als Dankeschön übergab die Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft, Elisabeth Pilsner, einen japanischen Ahornbaum, der nun an unserer Kirche gepflanzt ist.


    Drei Wochen später, am 22.Juli, fuhren die Frauen der Frauenhilfe und einige Gäste mit dem Bus nach Bad Driburg. Anfangs noch bei trübem Wetter klarte es später auf und die Teilnehmerinnen konnten in der historischen Glasbläserei Platz nehmen und den Männern beim Handwerk zusehen.

    Anschließend wurde die Gruppe zu Fuß durch Driburg und den Kurpark von Bad Hermannsborn geführt. Erika Koprek hielt eine Andacht mit dem Thema „Schwein gehabt? – oder: Gott sei Dank!“ Auch Pause muss sein, Mittagessen gab es im Restaurant „Zur Glashütte“.

    Um 14 Uhr ging es weiter in die etwa 10km entfernt gelegene Schaukäserei Menne nach Nieheim. Dort wurden die Frauen von der Chefin höchstpersönlich durch die Käserei geführt, verbunden mit einem hervorragenden Vortrag. Alle Sorten Käse durften probiert werden einschließlich Kaffee oder Tee. Mit einer Tasche voller Käsestücke, Sonne am Himmel und im Herzen, ging es heimwärts.

    Bärbel Milewski




    Die Kirche ins Dorf bringen

    In Aufnahme der Tradition des Waldgottesdienstes im Elsetal, war der Martin-Luther-Kirchen Bezirk am Sonntag, den 14. Juni unterwegs nach Köbbinghausen. Eine Gruppe wanderte von der Kirche an der Else entlang, andere nutzten den schönen Morgen und kamen zu Fuß aus Bremcke nach Köbbinghausen herübergewandert. Mit über 120 Gemeindegliedern gut besucht, begann der Gottesdienst um 11 Uhr. Auf der Wiese am Köbbinghaus fand ein fröhlicher Kindergottesdienst statt.

    Viele blieben noch bei Würstchen und kalten Getränken und unterhielten sich.

    Erst als wir anfingen aufzuräumen begann es zu regnen.



    Goldene Erinnerungen…

    wurden lebendig, als sich Konfirmanden des Jahres am 1959 am zur Goldkonfirmation trafen.

    Es war die erste Goldkonfirmation in der Martin-Luther-Kirche, die ja im letzten Jahr erst ihren 50. Geburtstag feierte.

    In einem festlichen Gottesdienst wurde ihnen von Pfarrer Andreas Hirschberg der Segen Gottes erneut zugesprochen. Am Samstagnachmittag sowie am Sonntagmittag in der Gaststätte Zimmermann blieb viel Zeit sich an die gemeinsame Zeit zu erinnern und zu sich wechselseitig von den letzten 50 Jahren zu erzählen.

    Foto mit Namen. Im Gemeindebüro bei Frau Schmidt



    "Schäfchen zählen ist langweilig"

    Erstmals nach den Sommerferien trafen sich die Lesemäuschen der Evangelischen Kinder- und Jugendbücherei Elsetal zu ihrem Vorlesetreff. Gelesen wurde das Buch "Das neunundneunzigste Schaf oder Schäfchen zählen macht müde" von Dagmar Henze und Isabel Abedi.

    " Schäfchen zählen ist langweilig ", murrt Emma, als Mama sie damit zum Einschlafen bewegen möchte. Doch dann begegnet Emma dem neunundneunzigsten Schaf - und damit beginnt ein traumhaftes Abenteuer. Sie füttert es mit Honigmilch und zieht ihm einen Stachel aus dem Fuß. Danach bringt sie es zurück zu ihrer verlorengegangenen Mutter. Am Ende der Geschichte muß Emma ihrer Mutter Recht geben : Schäfchen zählen macht wirklich müde und ist kein bisschen langweilig!

    Ihm Anschluß bastelten die Kinder unter Anleitung von Sandra Meyer und Silke Bahrstadt ein Schäfchen und gestalteten es nach ihren Vorstellungen.


    Silke Bahrstadt, 10.09.2009



    Sommerfest der Ev. Kinder- und Jugendbücherei

    bei herrlichem Sommerwetter konnten vergangenen Mittwoch die Kinder des Leseclubs der Evang. Kinder- und Jugendbücherei unter der Martin-Luther-Kirche zum dritten Mal in Folge ein Sommerfest feiern.

    Die Mitarbeiterinnen der Bücherei, sowie die Jugendreferenten der Kirchengemeinde hatten für ca. 45 Kinder ein abwechlungsreiches Programm vorbereitet. An verschiedenen Spielstationen konnte die eigene Geschicklichkeit erprobt werden; so richtig austoben konnte man sich auf einer Hüpfburg. Mit Muffins, Eis und kühlenden Getränken wurden kleine Erfrischungspausen eingelegt.

    Der Abschluß wurde mit einer kleinen Andacht und einem Segen von Pastor Hirschberg gestaltet.

    Mit einem gemeinsamen Luftballonstart verabschiedete man sich. Ein gelungenes Fest, das im nächsten Jahr sicher wiederholt wird.

    Bis zum Beginn der Sommerferien können in der Evang. Kinder- und Jugendbücherei noch Bücher und andere Medien ausgeliehen werden.

    Während der Sommerferien ist die Bücherei geschlossen.


    Ingrid Plaga,21.06.2009



    "Komm mit, die Schule fängt an!"

    Zum letzen Mal vor den Sommerferien trafen sich die Lesemäuschen der Evangelischen Kinder- Jugendbücherei Elsetal um eine schöne Stunde miteinander zu verbringen. Es wurde das Buch " Komm mit, die Schule fängt an!" von Bianka Minte- König und Hans- Günther Döring gelesen.

    Der Einschulungstag ist für alle Kinder ein großes Erlebnis. Aber die damit verbundenen Aufregungen beginnen schon viel früher. Noch im Kindergarten wird die Neugier geweckt: Schnuppertag,Anmeldung, Schuluntersuchung sind nur einige wichtige Stationen auf dem Weg zum Schukind.

    Die Kinder lauschten was sich bis zum ersten Zeugnis in der Schule tut und entdeckten, wieviel Spaß es macht, ein Schulkind zu werden.

    Im Anschluß wurde unter der Anleitung von Silke Bahrstadt eine kleine Schultüte gebastelt und die Kinder verabschiedet, die nach den Sommerferien zur Schule gehen.


    Silke Bahrstadt, 08.06.2009



    Kreativkreises: Ausflug nach Bielefeld

    Die Frauen des Kreativkreises machten Ende April einen Ausflug nach Bielefeld.
    Nach einer problemlosen Busfahrt kam man mittags in Bielefeld an und ließ sich zunächst in dem Restaurant "GlückundSeligkeit", das in einer ehemaligen Kirche (St. Martin / 19. Jh.) beheimatet ist, kulinarisch verwöhnen.

    Im Botanischen Garten der Stadt Bielefeld wurde anschließend die erwachte Natur in all ihrer Farbenpracht bestaunt.

    Das Highlight des Tages war dann der Besuch in der "Dr. Oetker-Welt".

    Hier wurde die Gruppe schon erwartet, mit Namensschildern ausgestattet, um dann in die Geschichte der Firma einzutauchen. Nach einem Zwischenstopp am "Puddingwunder", wo jeder sich einen Pudding schmecken lassen konnte, ging es in die Dr. Oetker-Versuchsküche. Hier wurden den TeilnehmerInnen vier "gelingsichere" Rezepte praktisch vorgestellt. Natürlich gehörte das Probieren derselben dazu. Ausgestattet mit vielen Ideen, neuen Rezepten und reichlich neuen Erfahrungen ging es am Abend wieder nach Plettenberg.



    Alle waren sich darin einig, dass dieser Tag rundum gelungen war und - mit anderer Thematik - unbedingt wiederholt werden sollte.

    Der Kreativkreis trifft sich das nächste Mal, Mittwoch, 6. Mai, um 19.30Uhr zu einem "Kinoabend" unter der Martin-Luther-Kirche.

    Ingrid Plaga, 05.05.2009



    Kinderbuchautorin Nortrud Boge-Erli

    Die Kinder des Leseclubs in der Ev. Kinder-und Jugendbücherei Elsetal erlebten mit der Kinderbuchautorin Nortrud Boge-Erli am vergangenen Donnerstag einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen Nachmittag.

    Frau Boge-Erli las Geschichten aus verschiedenen, von ihr geschriebenen Büchern. Einige davon wurden mit viel Freude und Begeisterung rollenspielerisch umgesetzt.














    Ganz besonders interessant wurde es noch einmal zum Schluß, als die Autorin Antworten auf all die Fragen gab, die von den Kindern rund um das Entstehen eines Buches gestellt wurden.

    Das Mitarbeiterteam der Gemeindebücherei im Elsetal hat in Kooperation mit dem Bödecker-Kreis, der für solche Autoren-Lesungen bereitgestellte Gelder des Landes NRW verteilt, den Kontakt mit der Autorin hergestellen können.

    Die Freude war groß, eine so bekannte Autorin für eine Lesung gewinnen zu können.

    Ingrid Plaga, 05.05.2009



    Festgottesdienst zur Verabschiedung von Presbyter G. Koprek
    und zur Einführung von Presbyter Dr. J. Peddinghaus

    Presbyter K. Schürholz begrüßte die versammelte Gemeinde mit dem Wochenspruch und wies auf den besonderen Charakter des Gottesdienstes hin, der durch die Verabschiedungs- und Einführungshandlung geprägt sei.

    Mit G. Koprek wurde ein langjähriger Presbyter aus Altersgründen ( 75 ist die laut Kirchenordnung vorgeschriebene Altersgrenze) verabschiedet, der bereits über 20 Jahre lang einen guten Dienst versehen hatte und nun nochmals in die Pflicht genommen worden war.

    Pfarrer A. Hirschberg wies in seinen Dankesworten darauf hin, dass G. Koprek das Presbyteramt mit der ihm eigenen Beständigkeit, Beharrlichkeit und mit großem Engagement versehen habe. Er bedankte sich für die große Treue.

    G. Koprek seinerseits berichtete von seinen Glaubenswurzeln im CVJM, dem Kirchbauverein sowie seiner großen Verbundenheit mit der Martin-Luther-Kirche. "Ich bin auch mit dieser Kirche verheiratet", sagte G. Koprek. Er wolle auch weiterhin der Kirche und der Gemeinde zur Verfügung stehen, solange seine Gesundheit dies zulasse.

    Presbyter M. Langhoff überreichte im Namen der Elsetaler Gemeindeältesten eine Collage mit mehreren Bildern der Martin-Luther-Kirche. Die Fotos stammen aus dem riesigen Fundus des Altpfarrers W. Plaga. Dessen Frau Ingrid hatte die kreative Idee zu dieser repräsentativen Bildersammlung. Da ein ungewöhnliches Format entstanden war, wurde eine Rahmenwerkstatt aus Oberhundem beauftragt. M. Steinacker, bekannt durch sein Stickereimuseum, fertigte den passenden Rahmen für G.Koprek an. Damit hat er eine bleibende Erinnerung an seine presbyteriale Dienstzeit.

    Dr. J.Peddinghaus als Nachfolger wurde mit Segensworten und guten Wünschen gemäß der dafür vorgesehenen Liturgie in sein neues Amt eingeführt. Presbyterin R. Tillmann übergab ihm als Blumengruß eine Hortensie, sie und S. Schewe hatten vor einem Jahr ebenfalls eine solche Blume geschenkt bekommen.

    Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Einige Frauen aus der Gemeinde hatten sich schon morgens um 8.15 Uhr getroffen, um belegte Schnittchen vorzubereiten.

    Insgesamt konnte sich Pfarrer Hirschberg über einen gelungenen Gottesdienst in geschwisterlicher Atmosphäre freuen.

    Weitere Bilder finden sie in unserer
    Bildergalerie.

    Martin Langhoff, 13.04.2009



    Erlös des Elsetaler Adventssingens

    613 Euro für Renovierung des Kirchturms

    Von Romina Suliani

    über eine Spende im Wert von 613 Euro kann sich die evangelische Kirchengemeinde im Elsetal freuen.
    Der Erlös des Adventssingens der Elsetaler Vereine wurde am Mittwoch offiziell an Neu-Pfarrer Andreas Hirschberg übergeben.
    Das Geld wird in die Turmrenovierung fließen, die mittlerweile so gut wie abgeschlossen ist. Lediglich das Treppenhaus im Inneren bedarf noch einer Restaurierung.
    Besonders erfreulich für die ev. Gemeinde: Die Gesamtkosten von rund 130 000 Euro können zu zweidritteln durch Spenden abgedeckt werden.

    Toller Betrag für zwei Stunden Gesang

    Pfarrer Andreas Hirschberg musste sich am Mittwoch zunächst ein Bild vom Adventssingen machen, da er es selbst bisher noch nicht miterlebt hatte. Die Vorstellung der Zusammenarbeit von neun Elsetaler Vereinen gefiel dem neuen Pastor auf Anhieb und er vermerkte sich in seinem Terminplaner gleich das nächste Adventssingen, voraussichtlich am 20. Dezember dieses Jahres. Zufrieden zeigten sich die Vertreter der Vereine mit dem Spendenbetrag. "Dafür, dass das Adventssingen nur zwei Stunden dauert, ist das ein toller Betrag", so Horst Walschus vom Männergesangverein Holthausen.

    Geld aus Spenden und Verköstigung

    Der Erlös setzt sich aus den Einnahmen der Verköstigung und Spenden zusammen. überreicht wurde das Geld von Angelika Grewe vom Förderverein der Grundschule Holthausen. Traditionell übernimmt die übergabe der Verein, der auch für die Bewirtung verantwortlich war. An wen der Erlös des nächsten Adventssingens geht, wird bei der Herbstsitzung der Interessengemeinschaft Elsetal entschieden.

    Westfälische Rundschau, 14.02.2009



    Begrüßung mit der Hoffnung auf viele ökumenische Begegnungen

    (Die drei Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Plettenberg: (v.li.) Rainer Schulz, Andreas Hirschberg, Dietmar Auner. (Foto: Boncek))

    (fab)
    "Wir sind seit einem Monat hier, wir sind alle offizielle Plettenberger, und die Umzugskartons sind zu 85 Prozent ausgepackt - wir sind angekommen", zog Andreas Hirschberg eine erste Bilanz. Der Geistliche, der schon seit Januar in der Vier-Täler-Stadt lebt, wurde am Sonntag mit einem feierlichen Gottesdienst in der Holthauser Martin-Luther-Kirche in sein neues Amt als Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Plettenberg eingeführt. Ein Gottesdienst, der den Zusammenhalt unter den drei evangelischen Pfarrbezirken deutlich machte. Neben Rainer Schulz und Dietmar Auner, den beiden anderen Pfarrern, waren Mitarbeiter aus fast allen Arbeitsbereichen der Kirchengemeinde vertreten. Die Amtseinführung nahm Superintendent Klaus Majoress vor. Die musikalische Gestaltung unterlag Kirchenmusikdirektor Gerhard Strub, Wilfried Winkemann und Verena Knabe, die mit einem vierhändigen Orgelstück den gelungenen Schlussakkord setzten. Zum anschließenden Empfang im Dietrich-Bonhoeffer-Haus kamen nicht nur die Gemeindeglieder, sondern auch Bürgermeister Klaus Müller sowie Hans Erlemeier als Pfarrer der Katholischen Pfarrei St. Laurentius, der seiner Hoffnung "auf eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit und viele ökumenische Begegnungen" Ausdruck verlieh.

    Zusätzlich füllte "eine ganze Busladung" von Gästen aus der Gemeinde Wattenscheid-Höntrop den Saal, die es nach einer kleinen Irrfahrt durch die Vier-Täler-Stadt doch noch zum Gottesdienst geschafft hatten, um dort nach ihrem alten Seelsorger an dessen neuer Wirkungsstätte zu sehen und ihm alles Gute für die Zukunft zu wünschen.

    Westfälische Rundschau vom 11.02.2009



    Neuer Pfarrer voller Tatendrang

    Andreas Hirschberg wechselt von Wattenscheid nach Plettenberg

    Von Ai-Lan Na-Schlütter

    Noch pendelt Pfarrer Andreas Hirschberg zwischen Ruhrgebiet und Sauerland zu seiner Arbeit, doch Ende Januar soll der Umzug mit der Familie nach Plettenberg über die Bühne gehen.
    Nach einer Zeitperiode von zehn Jahren in Wattenscheid-Höntrop folgt der 41-jährige Hirschberg den Empfehlungen der Evangelischen Landeskirche nach einem räumlichen Wechsel.

    Bewusst hat sich der zukünftige Neubürger für das Sauerland und speziell Plettenberg entschieden. Im Gespräch mit der Westfälischen Rundschau erzählte der neue Elsetaler Pfarrer, dass ihm die Gegend bereits durch berufliche Fortbildungen und private Motorradtouren bekannt gewesen sei. Die sauerländische Idylle in Bezug auf Umweltfaktoren gab einen wesentlichen Ausschlag für die Entscheidung einer Bewerbung nach Plettenberg.

    Auch wegen ihrer zwei schulpflichtigen Töchter und des Sohns im Kleinkindalter entschieden sich der Pfarrer und seine Frau Katrin Hirschberg-Sonnemann "für das Klima im Sauerland". Ein blauerer Himmel sowie weniger Verkehr als im Ruhrgebiet waren Entscheidungshilfen für die Vier-Täler-Stadt.

    "Es ist ein guter Lebensraum für Familie und Kinder", meint der aufgeschlossene Ex-"Ruhrpöttler", "ich habe erst geschaut und mich dann gezielt beworben. Der Umgang sowohl mit den Kollegen als auch Mitarbeitern und dem Presbyterium ist sehr freundlich und warmherzig".

    Das neue Heim der fünfköpfigen Familie befindet sich demnächst am Lehmkuhler Platz, vormals die Wohnstätte von Pfarrer Erhard Fuchs. Die Kinder freuen sich über den Platz im Haus und sind trotz der Entfernung von bisherigen guten Freunden gespannt auf die neue Lebenssituation.

    Der Bezug dieses Pfarrhauses anstelle des Hauses im Pfarrbezirk Holthausen war ein Beschluss des Presbyteriums. "Vielleicht wäre es leichter gewesen, wenn ich als neuer Pfarrer mitten in der Gemeinde wohnen würde, aber wo ein guter Wille. . .", ist die Meinung Hirschbergs. "Ich hoffe, gute Anknüpfungspunkte vom Leben in der Stadt zur Gemeinde zu finden. Ich liebe an meinem Beruf die Zusammenarbeit mit allen Generationen, und da macht es mir die Gemeinde sehr einfach, hier anzukommen."

    Voller Tatendrang und Ideen steckt der neue Mann der Martin-Luther-Kirche, der aber betont: "Ich muss erst einmal schauen, was sich hier umsetzen lässt, stöbern, wo welche Themen in der Luft liegen". Gemeinsam mit der Gemeinde will Hirschberg prüfen, welches "Programm" machbar sei, an welchen Stellen vielleicht neue Akzente durch ihn zu setzen seien. Er habe schon jetzt einige "Bausteine" parat und sei gespannt auf neue Eindrücke in Holthausen und die Fortsetzung der guten und vielfältigen Arbeit seines Amtsvorgängers Wolfgang Plaga, freut er sich auf die neue Aufgabe.

    Westfälische Rundschau vom 21.01.2009



    Pfarrer Hirschberg stellt sich vor

    Ein Pfarrstellenwechsel ist für eine Gemeinde wie für einen Pfarrer ein wichtiges und aufregendes Ereignis:
    Ich freue mich auf das gemeinsame Leben und die gemeinsame Arbeit in Plettenberg bzw. Holthausen. Die Begegnungen im Vorfeld der Wahl haben mir freundliche und offene Menschen und ein aufgeschlossenes Presbyterium vor Augen geführt.
    Für mich öffnet sich nun ein neues Kapitel in meinem Pfarrberuf in einer neuen Gegend: Als gebürtiger Schwabe (Esslingen) bin ich als Pfarrerssohn in Bielefeld aufgewachsen und habe im Rheinland (Bonn), in Baden-Württemberg (Heidelberg) und in österreich (Wien) studiert. Mein Vikariat habe ich in Görlitz an der Neiße und in Bochum-Wattenscheid- Höntrop sowie in Iserlohn absolviert. Meine Zeit als Pfarrer zur Anstellung habe ich zunächst in der Erwachsenenbildung in Dortmund und dann in Höntrop verbracht. Dort bin ich seit 1.1.2000 Pfarrstelleninhaber gewesen und habe mir eine zeitlang mit meiner Frau Katrin Hirschberg-Sonnemann die Stelle geteilt. Unsere beiden Töchter sind gespannt auf den Umzug, traurig darüber sich von guten Freunden zu entfernen und neugierig darauf neue kennenzulernen. Der kleine Sohn hat guten Grund, sich auf den Kindergarten zu freuen.
    In Höntrop ist im Laufe der Jahre ein dichtes Netz an intensiven Kontakten und vielen gemeindlichen Aktivitäten auch für jüngere Familien entstanden.
    "Alles hat seine Zeit", sagt der Prediger Salomo, nun ist es Zeit zu wechseln:
    In Holthausen ab 1.1. 2009 wird es mir eine Freude sein, die gute und vielfältige Arbeit von Pfr. Plaga fortzusetzen. Dabei habe ich Lust, mich mit den Gemeindegliedern und dem Presbyterium auf die Suche zu begeben, an welchen Stellen vielleicht auch neue Akzente zu setzen sind.
    Mir ist es wichtig, darauf zu achten, dass wir gemeinsam eine Gemeinschaft im Glauben sind, in der unterschiedliche Färbungen und Ausprägungen auch ihren Ort haben können. Ich freue mich darauf, mit Ihnen gemeinsam Gemeinde Christi zu leben, und bin gespannt auf viele neue Eindrücke in Holthausen.
    Eine der Fragen, die ich für mich am Anfang sehe, lautet:
    Wie kann es gelingen, obwohl das Pfarrhaus an anderer Stelle steht, nicht nur Pfarrer für Holthausen und das Elsetal sondern auch Pfarrer in Holthausen zu werden? Das meinige daran will ich tun.

    Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für die Advents- und Weihnachtszeit und den Jahreswechsel.

    Ihr Pfr. Andreas Hirschberg



    "Ich mach Winterschlaf mit dir"

    Die Kinder der Ev. Kinder- Jugendbücherei Elsetal trafen sich am vergangenen Donnerstag um die Geschichte "Ich mach Winterschlaf mit dir" von Katrin Grothusen und Dorothea Ackroyd zu hören. In einer Höhle aus Decken lauschten die Kinder gespannt der Geschichte vom kleinen Bären Boris, der Winterschlaf machen muß. Aber was macht dann sein Freund Silvester, der Fuchs? Natürlich auch Winterschlaf! Mit Boris! Das dies nicht gut geht, errieten die Kinder schnell, und hatten tolle Ideen, was der Fuchs nun bis zum Frühling ohne seinen Freund anstellen kann.

    Im Anschluß malten die Kinder, unter der Anleitung von Sandra Meyer und Silke Bahrstadt, ein schönes Tierbild aus und veranstalteten aus Watteflocken eine Schneeballschlacht.


    Silke Bahrstadt, 08.02.2009





    Weihnachten im Schuhkarton 2009

    Gerade erst hat der Herbst begonnen, und doch beginnen schon die ersten Vorbereitungen für die diesjährige Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

    Weihnachten ohne Geschenke ist für die meisten Menschen in Deutschland undenkbar. Gerade zu diesem Fest wird gerne ein wenig Freude in Form eines Geschenkes weitergegeben, in der Hoffnung, dass es dem Beschenkten Freude bereitet.

    Bei „Weihnachten im Schuhkarton“ funktioniert das etwas anders. Bereits im Oktober und November wird ein Schuhkarton für ein Kind gepackt, von dem man gar nichts weiß. Lediglich für ein Geschlecht oder eine Altersgruppe kann sich entschieden werden. Trotz der wenigen Informationen, die zur Verfügung stehen, bereitet es sehr vielen Menschen auf der ganzen Welt große Freude, für ein fremdes Kind einen Schuhkarton liebevoll zu füllen. So kamen im vergangenen Jahr 2008 in Deutschland, Österreich und in der Schweiz 506.976 Schuhkartonpäckchen zusammen, davon waren etwa 1200 aus Plettenberg, Werdohl, Herscheid und Umgebung.

    Ich denke, viele Päckchenpacker würden gerne die leuchtenden Kinderaugen sehen, wenn das Geschenk geöffnet wird. Für mich selbst ist dieser Wunsch 2005 Wirklichkeit geworden. In der Slowakei konnte ich mehrere Verteilaktionen begleiten. Unvergessen ist die Freude der Kinder über die liebevoll gepackten Schuhkartons. Seitdem gehört „Weihnachten im Schuhkarton“ für mich in jedem Jahr dazu, auch 2009.
    Ein großes Mitarbeiterteam wird auch in diesem Jahr von Mitte Oktober bis zum 15. November hier in Plettenberg die Aktion durchführen.

    Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulen, Geschäftsleute und viele, viele Einzelpersonen haben in den vergangenen Jahren liebevolle Päckchen gepackt oder mit ihren Spenden zum Gelingen dieser Aktionen beigetragen.

    Lassen Sie sich auch in diesem Jahr wieder von der Idee „Weihnachten im Schuhkarton“ begeistern. Ich würde mich freuen, wenn Sie dabei wären.
    Informationen und beklebte Kartons zum Füllen werden Sie – wie in jedem Jahr – an verschieden Terminen auf dem Wochenmarkt, am „Tag der Begegnung“ im Oktober in der Schützenhalle, in der Martin-Luther-Kirche und bei den Mitarbeiterinnen bekommen.

    Achten Sie bitte auf die entsprechenden Mitteilungen in der Presse.

    Ingrid Plaga

    Frische Waffeln im Toom-Markt Plettenberg

    Wer am vergangenen Samstag in den toom - Einkaufsmarkt kam, wurde von dem Duft frisch gebackener Waffeln empfangen.

    Marktleiter E.A. Arndts - dafür bekannt, dass er sozialem Engagement gegenüber sehr offen ist - gab dem "Weihnachten im Schuhkarton"-Team um Ingrid Plaga am Samstag die Möglichkeit, für diese Aktion köstliche Waffeln zu backen und gleichzeitig für die gute Sache zu werben. Eine große Anzahl Kunden ließ es sich deshalb auch nach dem Einkauf nicht nehmen, durch den Kauf der Köstlichkeiten die Aktion zu unterstützen.

    Die diesjährige Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" läuft noch bis zum 15. November. Bis dahin können noch gepackte Schuhkartons an den bekannten Annahmestellen abgegeben werden.

    Am kommenden Freitag, 06. November und Freitag, 13. November besteht die Möglichkeit der Päckchenabgabe auch auf dem Plettenberger Wochenmarkt.

    Ingrid Plaga, 05.11.2009

    "Weihnachten im Schuhkarton" ist beendet

    Die diesjährige Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" ist beendet. Das MitarbeiterInnenteam um Therese Groll und Ingrid Plaga kann auf ein überaus erfolgreiches Ergebnis von 1.175 Schuhkartonpäckchen blicken. Trotz Wirtschaftskrise haben Plettenberger, Attendorner, Herscheider, Neuenrader und Werdohler Bürger es sich nicht nehmen lassen, an notleidende Kinder in Krisengebieten dieser Welt zu denken.

    In der vergangenen Woche ging es unter der Martin-Luther-Kirche rege zu. Mußten doch alle Päckchen zollgerecht überprüft und versiegelt werden, um anschließend in große Versandkartons gepackt zu werden. Nun warten 144 dieser Versandkartons in der Garage der Martin-Luther-Kirche auf ihre Abholung.

    Allen Päckchenpacker(inne)n und Geldspender(inne)n ein herzliches Danke schön. Sie alle tragen mit dazu bei, das diese Aktion ein Erfolg wurde und für viele strahlende Kinderaugen sorgen wird.

    Ingrid Plaga, 17.11.2009


      Abschied von Pfarrer Wolfgang Plaga

  • Zurückgeblättert im ST-Archiv: Amtseinführung von Pfarrer Plaga (ST 11. August 1980)
  • "Ihm war nie eine Sekunde für die Menschen zu schade" (ST vom 16.12.08)
  • Pfarrer Plaga hat sich die Hochachtung erarbeitet (WR vom 10.12.08)
  • Bewegender Abschied vom dienstältesten Pfarrer Plaga (WR vom 09.12.08)
  • Tränenreicher Abschied von Pfarrer Wolfgang Plaga (ST vom 08.12.08)
  • Mit einem Sabbatjahr in den Ruhestand (WR vom 04.12.08)

    Der Gemeinde Zukunft und Hoffnung geben

    Pfarrer Wolfgang Plaga wurde in der Martin-Luther-Kirche feierlich in sein Amt eingeführt

    Vor vollbesetztem Gotteshaus der Holthauser Martin-Luther-Kirche fand am gestrigen Sonntagvormittag die feierliche Amtseinführung von Pfarrer Wolfgang Plaga statt.
    Superintendent Pfarrer Wilhelm Ubrig legte der Einführungszeremonie den Monatsspruch zugrunde: Gott spricht "Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben" (Jeremias 29, 11). Superintendent Ubrig forderte die Gemeinde auf, ihren neuen Pfarrer zu unterstützen. Man könne nicht alles von einem Pfarrer erwarten, sagte der Superintendent, aber eines könne die Gemeinde von ihrem neuen Pfarrer erwarten, daß er sie hinweise auf die Verheißung Gottes, um der Gemeinde Zukunft und Hoffnung zu geben, daß er in der Gemeinde Wege zeige, die sie gehen könne.

    Unter Assistenz von drei Amtsbrüdern wurde Pfarrer Plaga durch Handauflegen in sein neues Amt eingeführt mit den Worten: "Wir senden dich zu deinem Dienst im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes." [...]

    Pfarrer Plaga legte seiner Predigt die Worte des Paulus im Römerbrief, Kap. 14, Vers 17, zugrunde: "Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geiste. Wer darin Christo diene, der ist Gott gefällig und un den Menschen wert."


    Pfarrer Plaga bei seiner Amtseinführung. Er war damals 32 Jahre alt.
    ST-Archivfoto: Bernd Maus

    Süderländer Tageblatt vom 11.08.1980



  • "Ihm war nie eine Sekunde für die Menschen zu schade"

    Gemeindemitglieder, Freunde und Bekannte sprachen bei der Verabschiedung des Pfarrers Wolfgang Plaga in hohen Tönen von ihm. Doch wer ist eigentlich Wolfgang Plaga? Wo kommt er her, wie kam er zu seinem Beruf? Und vorallem: Wie sieht er das Leben als Pfarrer?

    Es bedarf einer vielfältigen und starken Persönlichkeit, um Menschen zu begleiten, um sich mitzufreuen oder mitzuleiden. Als Pfarrer einer großen Gemeinde ist man in jeder Hinsicht gefordert, und Wolfgang Plaga hat die an ihn gestellten Herausforderungen stets gemeistert. Letzte Woche hat er sich von seiner Kirchengemeinde verabschiedet. Zeit, um einmal zurückzublicken.

    Von Marit Filger

    Damit, dass er einmal diesen Weg gehen würde, hat Wolfgang Plaga zu Beginn seines Studiums nicht gerechnet. "Die Entscheidung, Theologie und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum zu studieren, war allein aus persönlichen Gründen heraus motiviert. Ich bin in einem christlichen Umfeld aufgewachsen und es gab Glaubensfragen, die nach einer Antwort verlangten", erinnert sich Wolfgang Plaga, bei dem das persönliche Interesse Vorrang hatte, die Zukunftsfrage nebensächlich war. Erst später wurde aus der Notwendigkeit, dem Studium auch einen Beruf folgen zulassen, der Wunsch, Lehrer zur werden.

    Viele Gespräche und der gedankliche Austausch über den eigenen Werdegang mit Studienkollegen und der Familie bestätigten ihn in seinem Entschluss, wissenschaftlicher Assistent zu werden.

    Am 10. August 1980 trat Plaga dann seine Stelle als Pfarrer im Elsetal an. "Im Lehrberuf begleitet man einen ganz bestimmten Lebensbereich, im Unterschied dazu steht man im Pfarrberuf mit allen Generationen im Kontakt", beschreibt Wolfgang Plaga die für ihn ansprechende helfende Rolle, die aber auch nicht immer einfach war. "Man muss sehr offen für das Denken und Fühlen anderer Menschen sein, denn in der langen Zeit, in der man sie begleitet, gelangt man an viele Krisen und Wendepunkte." Die Kraft dafür nimmt Wolfgang Plaga aus seinem Glauben und dem Halt, die ihm Familie und Freunde geben: "Ich werde selbst auch begleitet."

    Pfarrer Wolfgang Plaga hat in seine Arbeit seine gesamte Persönlichkeit gesteckt, für seinen Beruf gelebt und sich ganz besonders in der Seelsorge wiedergefunden.
    "Ihm war nie eine Sekunde für die Menschen zu schade", beschreibt sein langjähriger Freund Kevin Risch, der mit ihm in der Jugendarbeit in der Gemeinde Martin-Luther-Kirche arbeitete. Doch trotz seiner großen menschlichen Wärme, seiner einfühlsamen und verständnisvollen Seelsorgearbeit, hat Wolfgang Plaga auch durchaus kritische Einstellungen und Positionen vertreten und diskussionswürdige Entscheidungen getroffen. "Wo man als Mensch angreifbar ist und Auseinandersetzungen aufkommen, kann es schwierig werden, aber ich habe nie an meinem Beruf gezweifelt", bemerkt Wolfgang Plaga entschlossen. Die wirkliche Schwierigkeit lag für ihn darin, Berufs- und Privatleben miteinander zu vereinbaren. "Die Gemeinde will ihren Pfarrer ganz für sich beanspruchen und man droht als Person selbst unterzugehen", beschreibt er es selbst. Es sei schwer, die Freizeit zu strukturieren, man sei immer gefordert, immer eingebunden und Freiräume seien eingeengt. "Man kann immer etwas tun und muss sich darin sehr zurückhalten.
    Mit den Gedanken ist man immer im Dienst", weiß Wolfgang Plaga, der mit seiner Frau Ingrid eine ausgefallene Regelung gefunden hat. "Es muss sich nach demjenigen gerichtet werden, der seine Termine zuerst im Kalender eingetragen hat." Und der Terminkalender war nicht zuletzt durch Wolfgang Plagas zahlreichen nebenberuflichen Tätigkeiten stets schnell ausgefüllt. Denn neben vielseitigen Aktivitäten war er unter anderem auch Lehrer am Albert-Schweitzer-Gymnasium und nie ein Nein-Sager, aber "wenn die Familie einen trägt, können auch zusätzliche Verpflichtungen untergebracht werden".

    Nachdem Wolfgang Plaga nun am 7. Dezember offiziell aus seiner Gemeinde verabschiedet wurde, sagt er nun in seinem Sabbatjahr "Nein!". Lang aufgeschobene Aufgaben sollen erledigt werden, der Umzug wird bewältigt und Prioritäten werden konsequent durchgezogen. Und wenn er an sein letztes "Ja" zurückdenkt, bereut er es auch nicht: "Ich wollte eigentlich keine große Verabschiedung, aber das Presbyterium war sich einig, dass das nicht in Frage kommt und ich musste Ja sagen." Denn letztlich muss nicht nur er sich verabschieden, sondern auch die Gemeinde, die einen Pfarrer, Vertrauten und Freund ziehen lässt. Und es war überwältigend, wie viele Reden und Danksagungen am Verabschiedungstag in der überfüllten Martin-Luther-Kirche nur für Wolfgang Plaga gehalten wurden.
    Seine Kinder Benjamin, Matthias und Anne Verena sangen auf die Melodie "über den Wolken" ein eigens für ihren Papa geschriebenes Lied und gute Freunde führten in Nonnen- und Mönchkostümen eine spitze Litanei über das Leben des beliebten Pfarrers auf. Unter den einfallsreichen und persönlichen Geschenken fand sich auch ein Schalke-Trikot wieder, denn Wolfgang Plaga stammt gebürtig aus Herne und ist quasi direkt neben dem Stadium groß geworden.

    Tränen wischte sich am Sonntag nicht nur Wolfgang Plaga aus dem Gesicht, auch die Gemeindemitglieder benötigten reichlich Taschentücher. "Ich habe nur Freudentränen geweint. Alle wissen, dass ich sehr emotional bin. Aber ich bin nicht traurig und auf keinen Fall wehmütig. Ich hatte Zeit, mich mit meinem Abschied auseinanderzusetzen und mache jetzt gerne Platz für einen jungen Pfarrer. Und letztlich bleibe ich Plettenberg auch erhalten."

    Süderländer Tageblatt vom 16.12.2008



    Pfarrer Plaga hat sich die Hochachtung erarbeitet

    Von Ai-Lan Na-Schlütter

    Pfarrer Rainer Schulz beschrieb am Sonntag bei der Verabschiedung seines Amtsbruders Wolfgang Plaga (die WR berichtete) die Pfarrerstätigkeit als umfassenden Beruf, und doch verbliebe am Ende immer ein Stückwerk. "Vieles hast du getan auf der Baustelle und bist doch nicht fertig geworden. Dies darf auch so sein, denn Pfarrer dürfen unvollkommen sein. Wir wollen mit dem Stückwerk weiter arbeiten und wollen zumindest für 2009 die 'wandelnde Enzyklopädie' nicht anzapfen." Wolfgang Plagas Frau Ingrid erteilte Schulz scherzhaft den Auftrag: "Halt ihn uns vom Leibe."

    Friedrich Gohmann, langjähriger Organist in der Holthauser Martin-Luther-Kirche und Freund, unterstrich Plagas vielfältige Rollen. "Der Anspruch an den Pfarrer ist enorm. Dieser Beruf ist, wie hier vorgelebt, untrennbar mit dem Eigenleben verbunden."
    Mit Gohmann endete Runde 1 eines knapp einstündigen Grußwort-Marathons.


    Für die Stadt Plettenberg überreichte Bürgermeister Klaus Müller ein Bild der Martin-Luther-Kirche. "Zwar sind Politik und Kirche nicht immer konform, jedoch haben sie eines gemeinsam als Ziel - das Wohl des Menschen. Mit Unterstützung ihrer Frau Ingrid haben sie sich die Hochachtung in Plettenberg wirklich erarbeitet und verdient", so Müller.

    Westfälische Rundschau vom 10.12.2008



    Bewegender Abschied vom dienstältesten Pfarrer Plaga

    Von Ai-Lan Na-Schlütter

    Elsetal. Er kam an einem 2. Advent und er ging an einem 2. Advent.
    Nach 29 Jahren endete die Amtszeit von Wolfgang Plaga,
    beliebter und geschätzer Pfarrer im Martin-Luther-Kirchenbezirk in Holthausen.



    Es war ein bewegender Abschied, den ihm Gemeindeglieder, Freunde, Bekannte und offizielle Vertreter am Sonntagnachmittag in einer aus allen Nähten platzenden Kirche bereiteten. Er ist beliebt, geschätzt und seine Arbeit hoch anerkannt - in allen Dankesreden kam dies zum Ausdruck. Intelligent, gefühlvoll, mit Anekdoten verpackt, überbrachten die Laudatoren ihre Wertschätzung an den scheidenden Pfarrer und trieben diesem Tränen der Rührung in die Augen. Sie erinnerten an das kompakte Schaffen des bislang dienstältesten Pfarrers in Plettenberg und an die wertvolle Mitarbeit seiner Ehefrau Ingrid.

    Den Auftakt zum langen Abschiedsreigen bildete der Gottesdienst. Im Blickpunkt stand Plagas Predigt über die nahende Ankunft Jesu Christi. Plaga betonte, dass es in Zeiten unberechenbarer Geschehnisse und der Hoffnungslosigkeit zwar Vieles gäbe, was gegen eine Zukunft des Glaubens spräche, jedoch habe ihn während seiner gesamten Dienstzeit der Glaube bestärkt, dass Gott die Angst vor der Zukunft nimmt.

    Ein "wandelndes Lexikon" des Elsetals

    Mit Worten des damaligen Superintendenten Wilhelm Ubrig "Man kann nicht alles von einem Pfarrer erwarten" leitete der heutige Superintendent Klaus Majoress vom Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid/Plettenberg seinen humorvollen überblick auf das Arbeitsleben ein. "Es machte eure Zeit aus, dass die Menschen euch vertraut und lieb geworden sind und entsprechend andersherum. Ein Blick in deine Personalakte sollte mir eigentlich einige Anhaltspunkte verschaffen - tja, war das enttäuschend, außer legalen Urlaubsanträgen. . . Aber die eigentliche Arbeit eines Pfarrers findet auch nicht wirklich Platz in einer Akte", so Majoress.

    Dies konnte Pfarrer Hans Erlemeier von der Kath. Pfarrei St. Laurentius und nunmehr dienstältester Pfarrer vor Ort nur bestätigen. In seiner fröhlichen Art und mit menschlicher Wärme habe Plaga mit den Menschen gelebt, gelitten und sich gefreut. Als Wegbegleiter in eine Zukunft ohne Termindruck überreichte Erlemeier einen gläsernen Engel, der die neue Zukunft der Familie schützend überwachen soll.

    Amtsbruder Pfarrer Rainer Schulz verglich den Umfang der Predigttexte und Ansprachen mit einer bekannten Lexikonausgabe. Rein rechnerisch müssten die Texte Plagas etwa 29 Bände mit je 600 Seiten vereinnahmen. "Es wird schwer sein, jemanden zu finden, der mehr über das Elsteal weiß als dieses wandelnde Lexikon", schmunzelte Schulz.





    Westfälische Rundschau vom 09.12.2008





    Tränenreicher Abschied von Pfarrer Wolfgang Plaga

    Das "wandelnde Lexikon", der Psychologe, Reiseleiter und Tröster, der Pfarrer des Elsetals, ging gestern in den Ruhestand und wurde gebührend verabschiedet

    Es war seine erste Kirchengemeinde, es war eine echte Herausforderung. Pfarrer Wolfgang Plaga kam frisch von der Universität und hatte keinerlei praktische Erfahrungen, als er vor rund 29 Jahren nach Plettenberg kam. Er wurde dann nicht nur Pfarrer der Martin-Luther-Kirche, sondern auch ein Freund und geschätzter Mitbürger der Plettenberger. Bewegte Zeiten liegen hinter ihm, die gestern in einer tränenreichen Verabschiedung endeten.

    Von Marit Filger

    Gemeindemitglieder, Freunde und Bekannte aus dem Märkischen und Olper Kreis bedankten sich für all' die Jahre, in denen Wolfgang Plaga jeden einzelnen persönlich begleitete, und erinnerten sich an das Wirken eines Mannes, der Plettenberg glücklicherweise trotz seines Ruhestandes erhalten bleiben wird. Ein feierlicher Gottesdienst bot am Sonntagnachmittag den Auftakt der Verabschiedung, in dem Pfarrer Rainer Schulz betonte, dass eine Feier zu Ehren Gottes nicht bedeutet, dass die Menschen beiseite gestellt werden.

    "Es ist Advent, der 2. Adventssonntag, genau wie vor 29 Jahren" Pfarrer Wolfgang Plaga

    Wolfgang Plaga trat besonders durch seine zentrale Predigt in den Vordergrund. "Es ist Advent, der zweite Adventssonntag, genau wie vor 29 Jahren", sagt er und sieht in der Adventszeit das Kommen Gottes durch Jesus Christus in unsere Welt. "Es ist zu unterscheiden, was Zukunft hat und zwischen dem Herrn, der Zukunft ist", stellt er aus dem biblischen Predigttext aus Lukas 21 heraus. Denn in der Zeit von unberechenbaren Geschehnissen, die Hoffnungslosigkeit, Risikofreudigkeit oder Angst wecken, gebe es vieles, was gegen eine Zukunft des Glaubens spreche. Aber dass Gott, der Herr des Lebens, die Angst vor der Zukunft nimmt, habe ihn in all' seinen Dienstjahren stets begleitet, sagte Wolfgang Plaga, als er am 10. August des Jahres 1980 in die Pfarrstelle in Holthausen eingeführt wurde, ebenso wie heute.
    Wolfgang Plaga erinnerte in seiner Predigt am gestrigen Sonntag an das Gemeindeleben, in dem er sich jeder Aufgabe stellte, auch wenn es nicht immer leicht war und die er jetzt Pfarrer Andreas Hirschberg übergibt.

    Höhepunkt des Gottesdienstes war die Segnung von Wolfgang Plaga und seiner Frau Ingrid, bei der die ersten Tränen vergossen wurden. Im Anschluss an eine kurze Keks- und Kaffeepause folgte die Rede von Superintendent Klaus Majoress für den Kirchenkreis Lüdenscheid/Plettenberg, der in einem geschichtlichen Rückblick auf das Wirken von Wolfgang Plaga einging. "Am Anfang wollte Wolfgang Plaga alle seine Gemeindemitglieder persönlich kennenlernen - das hat er geschafft", lachte Majoress. Wolfgang Plaga habe in allen Generationen einen nachdrücklichen Eindruck hinterlassen.

    "Er wollte alle persönlich kennenlernen - das hat er geschafft" Superintendent Klaus Majoress

    Auch Pastor Hans Erlemeier weiß von diesen Spuren, die der Ortspfarrer mit den meisten Dienstjahren mit seiner zuvorkommenden, freundlichen, fröhlichen Art und menschlichen Wärme hinterlassen hat. "Wir haben sie nicht gezählt, die zahlreichen Gottesdienste, Unterrichtsstunden, Gemeindefahrten und persönlichen Gespräche." Als Pfarrer habe Wolfgang Plaga in der Seelsorge mit den ihm anvertrauten Menschen mitgelebt, sich mitgefreut und mitgelitten. Als Geschenk überreichte Hans Erlemeier einen Schutzengel, der Wolfgang Plaga und seine Familie nun auf allen neuen Wegen begleiten soll.

    "Sie stehen hinter dem, was sie sagen und tun" Bürgermeister Klaus Müller

    Bürgermeister Klaus Müller bedankte sich im Anschluss für die enge Zusammenarbeit, "die schon immer zwischen Kirche und Politik besteht, denn der gemeinsame Nenner ist das Wohl der Mitmenschen". Mit großem Einsatz und einer Fülle von Fähigkeiten habe Wolfgang Plaga die Vielzahl von Aufgaben gemeistert - letztlich auch durch die Unterstützung seiner Frau Ingrid, der tosender Applaus zuteil wurde. "Sie stehen hinter dem, was sie sagen und tun", fasste es Klaus Müller zusammen und überreichte Wolfgang Plaga ein Bild der Christuskirche.
    Außerhalb von Plettenberg wurde Wolfgang Plaga besonders im Haus Nordhelle tätig, wo er praktisch und professionell in der Verbandsvertretung, im Vorstand und schließlich als erster Vorsitzender agierte. Der pädagogische Leiter des Hauses Nordhelle, Joachim Stöver, bedankte sich gestern für viele Gespräche, Ideen und eine langjährige Freundschaft.
    Dass 29 Jahre Wirken und Predigen Eindruck hinterlassen haben, konnte auch Pfarrer Rainer Schulz nur bestätigen. Er errechnete, dass allein die Predigttexte und Traueransprachen von Wolfgang Plaga etwa 29 Bücher mit je rund 600 Seiten ergeben würden. "Es wird schwer sein, jemanden zu finden, der mehr über das Elsetal weiß als dieses wandelnde Lexikon", lachte Rainer Schulz. Und trotzdem bat er die Gemeinde inständig, ihren ehemaligen Pfarrer in Ruhe zu lassen, wenigstens für ein Jahr, damit er seinen Ruhestand genießen könne.

    Was er mit diesem Ruhestand alles anfangen kann, dafür gebe ihm sein Freund und der langjährige Organist der Martin-Luther-Kirche, Friedrich Gohmann, der selbst seit elf Jahren pensioniert ist, gerne einige Tipps. Er bedankte sich am Sonntagnachmittag für die Freundschaft des "Beziehungsherstellers, Psychologen, Finanzexperten, Friedensstifters, Entertainers, Reiseleiters, Trösters und was ein Pfarrer sonst noch ist". Als Prediger habe er stets das gelebt, was er verkündet habe, sonst wäre es nichts weiter als Papier geblieben. "Ich wünsche mir, dass Du deine Neugierde behältst und jeden neuen Tag über Wunder staunen kannst", ergänzte Friedrich Gohmann in seiner Ansprache und schloss Wolfgang Plaga anschließend fest in seine Arme.

    "Es wird schwer sein, das wandelnde Elsetal-Lexikon zu ersetzen" Pfarrer Rainer Schulz

    Nach einer weiteren kurzen Pause, in der es für die zahlreichen Gäste kleine Stärkungen gab, sprachen Gemeindemitglieder und Freunde über ihre persönlichen Erlebnisse und die Arbeit mit Wolfgang Plaga. Gerhard Wolf zum Beispiel, ein langjähriger Weggefährte, erinnerte sich an die schöne Zeit in der Gemeinde und mit dem "ganz privaten Wolfgang".

    Süderländer Tageblatt vom 08.12.2008



    Mit einem Sabbatjahr in den Ruhestand


    Als Pfarrer zog Wolfgang Plaga (62) am 12. September 1979 mit Ehefrau Ingrid und Nesthäkchen Benjamin mit einem Renault R 4 ins Pfarrhaus an der Martin-Luther-Kirche ein. Zwischenzeitlich sind vier R 4 verschlissen, und mit Beginn des 30. Dienstjahres geht Wolfgang Plaga in den Ruhestand.
    Der Ruhestand soll mit einem Sabbatjahr beginnen.


    In Herne wurde Wolfgang Plaga am 27. November 1946 geboren. Was er nach Volks-, Realschule und Gymnasium einmal werden wollte, war nicht von Haus aus vorgegeben. Als Zeitsoldat kümmerte er sich zunächst bei der Luftwaffe um Flugpläne. Dann begann er ein Studium der Germanistik und Ev. Theologie an der Ruhr-Uni Bochum.

    Laufbahn zunächst unklar

    Anfangs war nicht klar, ob Plaga einmal Lehrer für Deutsch und Ev. Religion werden würde oder ob er eine wissenschaftliche Laufbahn mit Endziel Professor Dr. für Kirchengeschichte und Patristik einschlagen würde.

    Zwei Wochen vor seiner Hochzeit mit Ingrid Majewski im Mai 1975 hatte er sein 1. Staatsexamen in Germanistik abgelegt. 1974 legte er sein 1., 1979 das 2. Theologische Examen ab. „Aus Jux und Dollerei” habe er Hebräisch gelernt. Berufsbegleitend absolvierte er ein Vikariat in der Ev. Gemeinde Bochum.
    Wolfgang und Ingrid Plagas Eltern stammen aus Masuren und pflegten ein christlich orientiertes Leben als aktive Mitglieder eines Betvereins. Diese Gene gaben wohl den Ausschlag: Nicht für die Schule, fürs Leben lernen wir, sagte sich Wolfgang Plaga und schlug die kirchliche Laufbahn ein.

    „Die Gemeinde hat mir vertraut.”

    Im Oktober 1979 kam er zur Ev. Kirchengemeinde Plettenberg, zu einer Zeit, als Pfarrer dringend gesucht waren und die Gemeinde über 11 500 Glieder zählte (heute 7100). Der Pfarrbezirk Holthausen war seither für Plaga der Ort, „um mit den Menschen auf dem Weg des Glaubens vorwärts zu kommen”. Er übernahm Verantwortung, war froh, dass man ihm Entscheidungen überließ, er manch langen Gang durch Institutionen abkürzen konnte. „Die Gemeinde hat mir vertraut.”
    Man ging offen mit einander um, ließ den Pfarrer nicht erst zur Beerdigung kommen, sondern holte ihn spätestens ans Krankenbett. Obwohl die Menschen in der Gemeinde und in der Stadt im Fokus von Plaga standen, um bauliche Dinge wie die Sanierung des Kindergartens (1982 – 1986) oder die gerade erfolgte Renovierung der Kirche musste er sich auch kümmern.

    Letzte Predigt an Silvester

    An Heiligabend und Silvester wird er letzmalig von der Kanzel predigen. Am 4. Januar kommt Nachfolger Andreas Hirschberg (41), ebenfalls aus Bochum. Den letzten offiziellen Auftritt hat Plaga am 8. Februar zur Amtseinführung seines Nachfolgers.

    Im Sabbatjahr werde man ihn, der in die Nachbarschaft zieht (nach Bremcke), hier nicht sehen, sagt er. Reisen, Fotografieren, Lesen, Aufarbeitung der Familien-Genealogie – im Hause Plaga wird keine Langeweile aufkommen.

    Plettenberg, 04.12.2008, Horst Hassel



    TURM-SANIERUNG der Martin-Luther-Kirche ins Stocken geraten -
    Erhaltung der Schöpfung hat Vorrang

    Bekanntlich feiert die Gemeinde des Elsetals in einem Monat am 30. November 2008, dem
    1. Adventssonntag, das Jubiläum "50 Jahre Martin-Luther-Kirche".


    Wer die Martin-Luther-Kirche bei seinem Besuch noch im April von außen in Augenschein nahm, konnte sehr schnell feststellen, dass eine Sanierung des Glockenturms und der Außenfassade dringend geboten war.

    Besonders nach den Klimaveränderungen der letzten drei Jahre haben immer wieder auftretende Stürme Dachziegel vom Turmdach geweht, die sich jeweils nur durch teure Gerüststellung erneuern ließen. Zudem drang durch ‚verrutschte' oder defekte Dachziegel Wasser ins Mauerwerk und in den Putz ein, das auch innenseitig zu Wandschäden geführt hat, bisweilen auch zu Wassereinbrüchen in vom Turmüberbau berührten Gemeinderäumen (besonders im Kinder- und Jugendraum).

    Zur Vermeidung solch kostenträchtiger Maßnahmen am Glockenturm sollte in diesem Jahr eine Dacheindeckung mit Kupferblech erfolgen mit begleitender Rinnenerneuerung. Damit einhergeht - unter Nutzung des erforderlichen Baugerüsts - die Außenputzsanierung und der mineralische Anstrich der Außenfassade, damit die Fassade atmen kann, d.h. Feuchtigkeit aufnehmen,aber auch wieder nach außen abgeben kann. Der dem Wetter extrem ausgesetzte Westgiebel des Kirchbaus sollte eine komplette Außendämmung erhalten.

    Ab Montag (19. Mai) wurde die Martin-Luther- Kirche eingerüstet und in Kunststofffolie (à la Christo) ‚verpackt', und eine Woche später (26. Mai) begannen die Renovierungsarbeiten, die ursprünglich etwa 4-6 Wochen dauern sollten.

    Zu Beginn der Arbeiten wartete aber der Turm mit einer überraschung auf. Aus fünf Eiern waren junge Falken geschlüpft - zur Freude der Turmfalken-Eltern, weniger zur Freude der beauftragten Handwerkerfirmen. Es ist das vierte Gelege seit 1995, als erstmals eine im Turm angebrachte Nisthilfe der Falkenaufzucht diente. In Absprache mit dem Naturschutzbund Lüdenscheid (NABU) wurden die Arbeiten am Turm für fünf Wochen eingestellt, um eine störungsfreie Aufzucht der Jungtiere zu gewährleisten. Auch von einer pressewirksamen Mitteilung über den Arbeitsstopp wurde abgesehen, um nicht andere unerwünschte Störer aufmerksam zu machen. Nach Abschluss der Aufzuchtphase kreisten nun auch die flügge gewordenen Jungfalken über dem Höhenzug der ‚Lied'.



    Die beteiligten Handwerksfirmen planten danach eine zügige Arbeitsaufnahme, nachdem die Sanierung der Außenfassade am Kirchenschiff an der Nord- und Südseite (mit den schon 2004/05 sanierten Kirchfenstern) sowie am Ostgiebel(mit dem Klinker-Bild der "Arche Noah") und die Rinnenerneuerung abgeschlossen werden konnte.Auch der Austausch der vier undichten Fenster am Westgiebel war zwischenzeitlich erfolgt. Ebenso wurden 150 defekte Tonziegel auf der Nordseite des Kirchendaches ausgetauscht.

    Der Kostenrahmen von € 75.000 wurde jedoch durch unvorhersehbare Maßnahmen gesprengt.

    Erst nach Aufnahme der Arbeiten am Turm stellten sich die gravierenden Schäden heraus, die das Eindringen des Wassers über das immer wieder undicht werdende Turmdach in den Außenputz verursacht hatte. In den 50-er Jahren war es üblich, den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten des Turmgerüstes in Beton und der Ausmauerung durch Ziegel sowie den Schwankungen, die sich durch das Glockenläuten ergeben, mit eingeputzten Heraklit-Platten ("Sauerkrautplatten") zu begegnen. Diese Platten, die normalerweise nur für den Innenausbau geeignet sind, sind durch die eindringende Nässe verfault und mussten bis aufs Mauerwerk heraus gestemmt werden. Zudem war der ‚wie Plastik' wirkende Farbanstrich (Kunstharzbeschichtung war vor 25 Jahren ‚der letzte Schrei') mit hohem Wasserdruck abzustrahlen.Mit einem Dämmverfahren musste dann wieder für den ganzen Turm (auch für den Westgiebel) ein tragfähiger Grund für den Außenputz hergestellt werden. Das für öffentliche Gebäude geforderte Dämmstoffverfahren mit Mineralwolle-Lamellen S2 sorgte für eine weitere Verteuerung der Maßnahme, durch die der Kostenrahmen nicht unerheblich überschritten wurde. Schließlich forderte die Wartungsfirma der Glockenanlage die Entrostung und das Neustreichen des Glockenstuhls samt der 3 Glocken. Nachdem Ende September das letzte Gerüst abgebaut werden konnte, werden sich jedoch die Abschlussarbeiten bis in den November hinziehen.

    Die Ev. Kirchengemeinde Plettenberg hat aus dem Bauunterhaltungsetat 2007 (verbliebene Mittel in Höhe von € 9.500) und die für 2008 für die Martin-Luther-Kirche zweckbestimmten Mittel ( € 10.000) für diese Substanz erhaltende Maßnahme bereitgestellt.
    Zu diesen ca. € 20.000 kommen für diese Sanierungsarbeiten schon eingegangene Spenden (Stand 30. Sept. 2008) in Höhe von ca. € 40.200. Die bisherige Resonanz auf den Spendenaufruf erfüllt alle Verantwortlichen mit Freude und großem Dank.
    Da der Kostenrahmen sich so nicht vorhergesehen um € 50.000 auf die € 125.000 - Marke ausgeweitet hat, sind allein aus Spendenmitteln nun schon 1/3 der Kosten dadurch gedeckt.
    Der Mitte Mai gestartete Spendenaufruf an Firmen und Institutionen hat damit ein erfreuliches Echo gefunden. Aber auch eine Anzahl von Gemeindegliedern spenden - z.T. auch monatlich - einen nennenswerten Betrag. Darauf sind wir angewiesen und sehr dankbar. Im nächsten Gemeindebrief wird eine detaillierte Kostenaufstellung mitgeteilt.
    Der am 21.02.2008 durch das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Plettenberg gefasste Beschluss, die ‚Außenhaut' der Martin- Luther-Kirche in ihrer Gesamtheit (Kirchenschiff und Turm) zu renovieren war auch Ausdruck der Hoffnung, dass - wie schon beim Orgelbauprojekt 2005/06 - mit großzügiger Spendenbereitschaft der Gemeindeglieder und der Elsetaler Institutionen, Firmen und Handwerksbetriebe gerechnet werden kann, die dabei helfen, der Martin-Luther-Kirche zum Kirchjubiläum auch außen ein dem Wetter standhaltendes ‚Festkleid' anzulegen.

    Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Plettenberg hat sich - entsprechend der in den letzten beiden Jahre erarbeiteten Gemeindekonzeption - für den Erhalt der drei ständigen Gottesdienststätten (Christuskirche / Erlöserkirche / Martin-Luther-Kirche) entschieden, die Zentren des Gemeindelebens in den drei Gemeindebezirken bleiben werden.Insbesondere der Martin-Luther-Kirchenbezirk freut sich auf weitere Unterstützung, die dazu hilft, dass die Martin-Luther-Kirche mit dieser Instandhaltungsmaßnahme auf Jahre wieder in einem angemessenen baulichen Zustand zu nutzen sein wird.
    Wir freuen uns auf weitere Spenden für diese Sanierungsmaßnahme, um die Kosten in absehbarer Zeit decken zu können.

    Spenden werden erbeten auf das Spendenkonto:
    Kreiskirchenamt Lüdenscheid
    Konto-Nr. 562
    BLZ 458 500 05
    Sparkasse Lüdenscheid
    Stichwort: „Turm Martin-Luther-Kirche“
    HSt. 0100.01

    Wolfgang Plaga, Pfr. Oktober 2008






    Weihnachten im Schuhkarton 2008

    Am 1. Oktober startete die diesjährige Aktion "Weihnachten im Schuhkarton": eine der schönsten und liebevollsten Aktionen weltweit. Bedürftigen Kindern in Krisengebieten, von denen die meisten noch nie ein Geschenk in Händen gehalten haben, wird damit ein unvergessliches Weihnachten bereitet. Vielen Plettenbergern ist diese Aktion schon lange bekannt. Plettenberger, Herscheider, Attendorner, Neuenrader und Werdohler Bürger haben im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass 1 235 Schuhkartonpäckchen auf die Reise geschickt werden konnten und für strahlende Kinderaugen sorgten. Die Initiatoren dieser Aktion hier in Plettenberg, Therese Groll und Ingrid Plaga, führen diese Aktion zum 5. Mal durch.

    Mit einem Informationsstand sind Sie wieder auf dem Wochenmarkt präsent (s.u.). Hier werden Fragen beantwortet, Informationsflyer verteilt und gegen einen kleinen Betrag weihnachtlich beklebte Schuhkartons abgegeben.

    "Weihnachten im Schuhkarton 2008" ist abgeschlossen:
    1.215 Schuhkartonpakete für die diesjährige Aktion

    Die diesjährige Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" ist abgeschlossen.

    Das Mitarbeiterteam um Therese Groll und Ingrid Plaga hat in der vergangenen Woche
    1.215 Schuhkartonpakete überprüft,zollgerecht verklebt und in 127 Versandkartons gepackt.
    Heute wurden die Pakete durch eine Spedition auf die Reise gebracht.

    Allen Päckchenpackern und Spendern in Plettenberg, Herscheid, Werdohl, Neuenrade und Attendorn ein herzliches "Danke schön".
    Sie alle tragen mit dazu bei, dass es in unserer Welt etwas heller wird und viele Kinderaugen strahlen werden.

    Ingrid Plaga, 21.11.2008

    132 Schuhkartons, Geld- und Sachspenden vom Albert-Schweitzer-Gymnasium

    Wie in den vergangenen Jahren auch, haben sich die Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums gemeinsam mit ihren Religionslehrer(innen) wieder an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" beteiligt. Mit ihrem Einsatz wollen sie Kindern in Not eine Freude bereiten.

    Heute konnte ich 132 Päckchen entgegennehmen, darüber hinaus Spendengelder, sowie Sachspenden.

    Besonders zu erwähnen sind Julia Kobal, Luisa Mende, (Kl. 7d), Aneta Grzejda und Büsra Cakir (Kl. 8e), die in ihrer Nachbarschaft speziell für die Aktion Spenden gesammelt haben.

    Ein besonderer Dank gilt Raphael Fehrmann und Tobias Janke ( Kl. 8e ), die in vielen Pausen die Annahme der Pakete und Spendengelder übernahmen und organisierten.

    Der Einsatz aller Schülerinnen und Schüler ist beachtlich und lobenswert.

    Ingrid Plaga, 13.11.2008

    Geschwister-Scholl-Realschule spendet 63 Schuhkartons

    Die Initiatorinnen der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton",Therese Groll und Ingrid Plaga konnten heute in der Geschwister-Scholl-Realschule 63 liebevoll gestaltete und gepackte Schuhkartons entgegennehmen.
    Mit viel Freude und Engagement haben die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Monika Fürst und Stefanie Lambertz wieder in diesem Jahr ihre Päckchen gepackt.

    Ingrid Plaga, 12.11.2008


    Endspurt


    Der Endspurt für die diesjährige Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" hat begonnen. Noch bis kommenden Samstag,
    15. November, können Schuhkartonpäckchen in den bekannten Annahmestellen abgegeben werden.

    Kommenden Freitag, 14. November, besteht auch wieder auf dem Wochenmarkt die Möglichkeit der Päckchenabgabe.

    Das Mitarbeiterteam um Therese Groll und Ingrid Plaga ist gespannt, ob die Päckchenzahl des vergangenen Jahres von 1.236 in diesem Jahr getoppt wird.

    Ab Montag, 10. November, ist das Mitarbeiterteam jeden Nachmittag ab 14 Uhr unter der Martin-Luther-Kirche im Einsatz, um die abgegebenen Geschenkpakete zollgerecht zu verpacken.





    Ingrid Plaga, 09.11.2008

    Frische Waffeln im Toom-Markt Plettenberg

    Der Duft nach frischen Waffeln sorgte vergangenen Freitag dafür, dass sich viele Kunden im Toom-Markt Plettenberg nach ihrem Einkauf mit dieser Leckerei eindeckten. Das Mitarbeiterteam von "Weihnachten im Schuhkarton" backte für diesen guten Zweck über viele Stunden eine Waffel nach der anderen. Der vorbereitete Teig war schneller zu Ende als gedacht. Die Initiatorinnen freuten sich über die gute Resonanz. Auch weihnachtlich beklebte Kartons konnten erworben werden.

    Ingrid Plaga, 01.11.2008

    Weihnachtlich gestaltete Kartons für den Wochenmarkt

    In den vergangenen Tagen wurden unter der Martin-Luther-Kirche von den Mitarbeiterinnen der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" eine große Anzahl Schuhkartons weihnachtlich gestaltet. Diese fertig gestalteten Kartons können am Infostand der Aktion auf dem Wochenmarkt gegen eine kleine Spende erworben werden.

    Ingrid Plaga, 21.10.2008



    Weihnachten im Schuhkarton 2007

    überwältigende Spendenbereitschaft:
    1 235 Weihnachtspakete jetzt unterwegs an Kinder in armen Regionen

    Plettenberg. Die diesjährige Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" ist abgeschlossen. Nun sind sie unterwegs - insgesamt 1 235 weihnachtlich gepackte Schuh- karton-Päckchen aus Attendorn, Herscheid, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl.

    „Im Namen des Vereins "Geschenke der Hoffnung" danken wir allen Spendern, die ihre Schuhkartons so liebevoll gestaltet und gepackt haben und auch den vielen Geldspendern.“ Die Initiatorinnen der Kinderhilfe-Aktion, Bärbel Budde für Werdohl, Ruth Grüber für Herscheid, Therese Groll und Ingrid Plaga für Plettenberg, lassen es sich nicht nehmen, am Ende ihrer Sammelaktion, allen Spendern "Danke" zu sagen. Zum vierten Mal beteiligten sich die Plettenberger an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton". über sieben Wochen lang hatte sich das große Helfer-Team für diese Aktion eingesetzt.

    Die Mühe zahlte sich aus: 1 235 (2006: 1 336; 2005: 1 14o; 2004: 860) bunte Schuhkartons stapelten sich in der Garage der Martin-Luther-Kirche in Holthausen, die zuletzt als Depot und Verpackungslager diente. Bis zum Rand gefüllt mit Sachen, die Kinder glücklich machen. Viele Familien aus Attendorn, Herscheid, Neuenrade, Plettenberg, Werdohl und den umliegenden Dörfern haben sich einladen lassen, an der Geschenkaktion für Kinder, die wirklich in Not sind, teilzunehmen. "Die Aktion wird bekannter, wir freuen uns sehr über die tolle Resonanz. Im letzten Jahr wurden unsere Erwartungen weit übertroffen. Auch in diesem Jahr sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden", freuten sich Therese Groll und Ingrid Plaga.

    Mit dem Stapeln der "Geschenke der Hoffnung" war es für die Plettenberger Helfer indes nicht getan. Denn: "Weil Weingummi Gelatine enthält, dürfen diese Päckchen zum Beispiel kein Weingummi enthalten." Da es die Zollbestimmung so will, wurde zuvor jedes Päckchen genauestens durchgesehen und verklebt. "Alle Geschenke sind mit Fantasie und viel Liebe ausgesucht und eingepackt worden, zum Teil mit netten Grüßen versehen. Dabei haben sich vor allem die Kinder viel Mühe gemacht, um den unbekannten Empfängerkindern frohe Weihnachten zu wünschen", erzählten die vielen Helferinnen und Helfer mit einem Lächeln. Besonders schön, dass auch viele Briefchen und Kinderbilder mit viel Liebe hineingelegt wurden. Das Helferteam fanden viele Ideen der Spender so gut, dass sie beim nächsten Mal - "und das gibt es auf jeden Fall" - als Anregung für alle genannt werden sollen: "Da gab es Sticker mit Kindermotiven, kleine Puzzles, Zirkel, eine Mundharmonika, eine Blockflöte und sogar einen Tischtennisschläger."

    Am Samstag, 25. November, schleppten zahlreiche Helferinnen und Helfer die sage und schreibe 1 235 Kartons - verpackt in 135 größeren Umkartons - aus der Garage auf den Laster, der sie dann in die riesigen Hallen der Berliner Zentrale von "Geschenke der Hoffnung" transportierte. Die Päckchen werden in den kommenden Tagen die lange Reise antreten. überwiegend in osteuropäische Länder. "Uns hat es viel Freude gemacht, wir haben neue Freunde hinzu gewonnen, mit denen wir uns auf das nächste Jahr freuen wollen", ziehen die beiden Initiatorinnen Bilanz.

    Das Organisations-Team mit Therese Groll und Ingrid Plaga ist inzwischen fast das ganze Jahr ein wenig mit "Weihnachten im Schuhkarton" beschäftigt. Sobald das letzte Päckchen auf die Reise gegangen ist, werden schon wieder Schnäppchen in Form von Mützen, Handschuhen und Schals für das nächste Jahr geschlagen.

    Günter Gerhardt 04.12.2007


    Für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“: Schüler packen über 200 Päckchen

    Plettenberg. 61 Päckchen für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton” übergaben Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule gestern an Ingrid Plaga, Leiterin der Plettenberger Sammelstelle. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium packte 140 Schuhkartons.

    In den vergangenen Wochen hatten die Realschüler/innen zusammen mit ihren Lehrerinnen Fürst und Wiadek eifrig und liebevoll Päckchen gepackt. Eine besondere übergabe fand durch die Schülerinnen Lena Gräwe und Franzisca Rost statt: Sie übergaben 200 Euro für die Aktion, die sie in ihrem Heimatdorf Elsen für die gute Sache bereits zum zweiten Mal gesammelt hatten.

    Und auch zwei Mädchen des Gymnasiums hatten auf eigene Initiative in einer „Straßensammlung” 75 Euro zusammen bekommen. Insgesamt wurden hier zu den Kartons noch 200 Euro gestiftet. Verantwortlich waren am Gymnasium die Religionslehrer. Stellvertretend freuten sich gestern Anke Langhoff und Brigitte Selle.

    „Hier ist noch eins!” Und noch eins, und noch eins... Im Gymnasium hatten Tobias Janke und Raphael Fehrmann hatten aus der 7e gestern noch einmal alle Hände voll zu tun; bis zum Schluss wurden Päckchen abgegeben – und das Vorjahresergebnis übertroffen. Bereits zum vierten Mal beteiligt sich die Schule in Böddinghausen an der Aktion, die Kindern weltweit, besonders aber auch in Ostblock-Ländern, eine kleine Weihnachtsfreude bereiten will.

    „Ob wohl auch der Stadt-Rekord aus dem Vorjahr von 1 336 Päckchen übertroffen wird?” fragte sich die Plettenberger Organisatorin Ingrid Plaga, die gestern auch vor Ort war. Sie selbst hatte als Begleiterin vor zwei Jahren den Reiseverlauf von „Weihnachten im Schuhkarton” mitverfolgen können.

    Das eindrucksvollste Erlebnis war für Ingrid Plaga die übergabe der Päckchen: „Man kann sich hier nicht vorstellen, wie sich die Kinder über diese Kleinigkeiten gefreut haben!” Gerade das Persönliche an der Sache erfreut die Empfänger, große wie kleine.

    Ingrid Plaga: „Eine alte Dame erzählte mir, sie packte so gerne die kleinen Dinge für Kinder ein; ihre Enkelkinder wollten immer nur Geld geschenkt bekommen...”

    HINTERGRUND

  • Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton” wird auch in Plettenberg immer beliebter. Im Vorjahr packten 1.336 Bürger liebevoll Zahnbürsten, Spielzeuge, Mützen und mehr ein und hüllten ihren Schuhkarton in festliches Papier. Die aktuellen Ergebnisse für die Stadt liegen noch nicht vor.
  • Die fertigen Kartons, zunächst nur mit einem Gummiband zusammengehalten, werden an zentraler Stelle in Umzugskartons umgefüllt, die versiegelt und ihren Bestimmungsorten zugeführt werden. Hier werden sie persönlich übergeben.
  • Das inliegende Geld (6 Euro) für Porto und Organisationskosten wird herausgenommen und auf ein Konto eingezahlt.
  • Quelle: Marlis Denkert
    Westfälische Rundschau 16.11.2007

    Realschüler engagierten sich für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

    Plettenberg. Schüler und Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Realschule haben gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Fürst und Frau Swiadek in den vergangenen Wochen Päckchen für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gepackt. Heute konnten sie an die örtliche Sammelstellenleiterin Ingrid Plaga 61 Päckchen übergeben.

    Eine besondere übergabe fand durch die Schülerinnen Lena Gräwe und Franzisca Rost statt. Sie übergaben 200 € zur ünterstützung dieser Aktion. Mit Begeisterung haben sich die beiden Schülerinnen beispielhaft für diese Aktion eingesetzt. Beide sind in ihrem Heimatort Elsen von Tür zu Tür gegangen und haben für diese gute Sache zum zweiten Mal geworben.

    Ein Engagement, dass sich sehen lassen kann!

    Ein herzliches Dankeschön an alle SchülerInnen und Lehrerinnen.

    Ingrid Plaga 15.11.2007


    Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ endet Samstag, 17.11.2007
    Info-Stand für Kinder in Not letztmalig am 16. November auf dem Wochenmarkt

    Plettenberg. Werbung für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" wird Freitag letztmalig in diesem Jahr auf dem Wochenmarkt gemacht. Mit Geschenk- bzw. Weihnachtspapier verzierte Schuhkartons können gegen eine kleine Spende abgegeben werden. Natürlich gibt es auch noch Infos zur Aktion und praktische Beispiele, mit welchen Dingen ein Schuhkarton gefüllt werden kann. Sinn der Spendenaktion ist es, Kindern in notleidenden Ländern eine Weihnachtsfreude zu machen.

    An diesem Freita, 16. November, ist der Informationsstand von "Weihnachten im Schuhkarton" zum letzten Mal in diesem Jahr auf dem Wochenmarkt zu finden.

    Günter Gerhardt 14.11.2007


    „Weihnachten im Schuhkarton“ am 09. und 16.11.2007 auf dem Wochenmarkt

    Elsetal. Die diesjährige Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" läuft noch bis zum 17. November. Der Countdown hat also begonnen. Wer notleidenden Kindern in Osteuropa eine Weihnachtsfreude machen möchte, kann noch bis zum oben genannten Termin Päckchen packen.

    Kommenden Freitag, 9. November und Freitag, 16. November werden Therese Groll und Ingrid Plaga wieder mit einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt präsent sein.

    Hier können auch weihnachtlich gestaltete Kartons zum Befüllen erworben werden. Fertig gepackte Kartons werden ebenfalls entgegengenommen.

    Ab kommende Woche Montag werden jeden Nachmittag unter der Martin-Luther-kirche die eingegangenen Päckchen auf Richtigkeit und Zollvorschriftsmäßigkeit überprüft, verklebt und in Versandkartons gepackt. Wer Interesse daran hat, bei dieser Arbeit dabei zu sein, ist herzlich willkommen.

    Ingrid Plaga 05.11.2007


    Es ist wieder soweit: „Weihnachten im Schuhkarton“ endet am 17.11 2007


    Elsetal. Bis zum Samstag, den 17.11 2007 haben Sie die Möglichkeit, ein Paket für Kinder in der ganzen Welt zu packen und in den folgenden Annahmestellen abzugegeben:

  • Martin-Luther-Kirche in Holthausen,
  • auf dem Wochenmarkt am 9. und 16. November,
  • im Evang. Gemeindebüro in der Kirchstraße,
  • in der Märkischen Apotheke,
  • auf dem Lichtermarkt am 11. November im Paul-
        Gerhardt-Haus
  • in Eiringhausen im Friseursalon Katja Neumann
        und im Blumengeschäft Kathrin Böhm.
  • In allen Annahmestellen finden Sie Prospekte und Informationen. Auch im Internet können Sie sich informieren unter www.geschenke-der-hoffnung.de. Da wir eine inoffizielle Sammelstelle sind, endet die Abgabefrist bei uns termingerecht am 17. November. Dann werden die Schuhkartons zur offiziellen Sammelstelle von "Geschenke der Hoffnung" nach Berlin gebracht.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass später eingetroffene Pakete nicht mehr von uns weitergeleitet werden können.

    Sie haben mehrere Möglichkeiten zu helfen:

    • Sie packen ein Paket und bringen es bis zum 17.11.07 (nicht später als 12.00 Uhr) zu einer der vorerwähnten Sammelstellen. Bitte beachten Sie das Prospekt, das wichtige Hinweise zum Verpacken enthält. Packen Sie das Paket so, als wäre es ein Geschenk für ein Kind in unserem Land.
      Nicht mit dürfen: Süßigkeiten mit Gelierstoffen und Nüssen, Lebensmittel, gebrauchte Kleidung/Spielzeug, parfümierte Hygieneartikel, zerbrechliche, verderbliche und flüssige Artikel (z.B. Parfüm) Kriegsspielzeuge, Medikamente!!!

    • Für nur 6 Euro erreicht Ihr gepackter Schuhkarton ein bedürftiges Kind. Darin sind die Versand- und Organisationskosten enthalten.

    • Sie möchten gerne Geld spenden. Wir packen für Sie einen Geschenkkarton.

    Vielen Dank für Ihre Mühe und Ihre Gaben im Namen aller Kinder, die so beschenkt werden.

    Therese Groll und Ingrid Plaga

    Günter Gerhardt 29.10.2007


    Freitag auf dem Plettenberger Wochenmarkt:
    Werbung für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“


    Elsetal. Kommenden Freitag sind Mitarbeiterinnen der Plettenberger Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wieder mit einem Informationsstand auf dem Plettenberger Wochenmarkt vertreten.

    Neben Informationen zu dieser Aktion besteht auch wieder die Möglichkeit, weihnachtlich gestaltete Schuhkartons gegen eine kleine Spende zu erwerben.

    Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ läuft zur Zeit auf vollen Touren. Fast alle Plettenberger Schulen und Kindergärten beteiligen sich daran.

    Noch bis zum 17. November können Päckchen gepackt werden und an den verschiedenen Annahmestellen abgegeben werden. Angenommen werden diese Päckchen in der Martin-Luther-Kirche in Holthausen, in der Stadtmitte auf dem Wochenmarkt am 9. November, im Evang. Gemeindebüro in der Kirchstraße, in der Märkischen Apotheke, in Eiringhausen im Friseursalon Katja Neumann und im Blumengeschäft Kathrin Böhm.

    Ingrid Plaga 24.10.2007


    Plettenberger packen wieder Schuhkartons

    Plettenberg. Weihnachten steht vor der Tür, Startschuss für den Geschenkewettlauf! Während in deutschen Kinderzimmern die Wunschlisten immer länger werden, freuen sich Kinder in osteuropäischen Ländern oft schon über kleine Sachen. "Weihnachten im Schukarton" ist eine Aktion, die nicht nur für strahlende Kinderaugen sorgen soll, sondern auch zum Nachdenken anregt.

    Zum vierten Mal packt Plettenberg wieder Schuhkartons. Im ersten Jahr beteiligten sich nur 746 Bürger, im dritten Jahr schon 1336. Doch 2007, so sind sich die Leiterinnen der Aktion, Ingrid Plaga und Therese Groll, einig, sollen diese Zahlen noch gesteigert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden schon etliche Kartons vorbereitet, die bereits mit Geschenkpapier umwickelt sind. Wenn die filigrane Fingerarbeit gemacht sei, würde der Entschluss einen Karton mit kleinen Geschenken zu füllen, sicher leichter fallen, so Therese Groll.

    Doch was gehört in einen Karton hinein, und wer wird ihn bekommen? Die Geschenke sind für Kinder in Not bestimmt. Die Botschaft dahinter: Es gibt jemand, der an dich denkt. Keine großen Kosten, dafür aber kleine Freuden sollen mit dem Päckchen verbunden sein. Bekleidung, Spielsachen, Naschereien und auch Hygieneartikel sollten in den weihnachtlich verpackten Kartons Platz finden. Jungen und Mädchen im Alter von 2 bis 14 Jahren freuen sich aber nicht nur auf die überraschungen, sondern auch über einen persönlichen Gruß. Man könne ruhig ein paar Zeilen schreiben. Meist werde schnell ein übersetzer gefunden, und manchmal bekomme man auch Rückmeldung, so Ingrid Plaga, die vor zwei Jahren selbst in Slowenien bei einer Paketverteilung dabei war. Schade wäre nur, so Plaga weiter, dass immer einige Pakete am Zoll hängen blieben. Das ewige Schokoladenproblem sei Schuld. Strenge Zollbestimmungen verbieten schnell verderbliche Lebensmittel, darunter Nussschokolade, einzuführen.

    Wie ca. 50 andere Vereine nehmen Mitarbeiter der Aktion auch heute am "Tag der Begegnung" in der Schützenhalle (11 - 17 Uhr) teil.

    Von Marie-Lisa Schulz
    Quelle: WR 13.10.2007


    „Kreativkreis Elsetal“ engagierte sich für die Aktion
    „Weihnachten im Schuhkarton“


    Elsetal. Die Frauen des „Kreativkreises Elsetal“ engagierten sich bei ihrem letzten Treffen für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Gemeinsam wurden Schuhkartons mit weihnachtlichem Papier beklebt.

    Die Initiatorinnen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ hier in Plettenberg, Therese Groll und Ingrid Plaga, geben diese liebevoll gestalteten Kartons gegen eine kleine Spende weiter. Wer gerne ein Schuhkartonpäckchen packen möchte, aber keine Zeit hat, einen Karton zu bekleben, hat die Möglichkeit am 13. Oktober in der Schützenhalle und am 26. Oktober sowie am 9. November auf dem Wochenmarkt einen Karton zu erstehen.

    Kartons können auch in Eiringhausen im Blumengeschäft bei Kathrin Böhm und im Friseursalon Katja Neumann erworben werden.

    Ingrid Plaga 11.10.2007


    Neue Aktion „Weihnachten im Schuhkarton gestartet“
    Initiatoren der Aktion auf dem Wochenmarkt

    Plettenberg-Elsetal. Am 1. Oktober startete die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“: eine der schönsten und liebevollsten Aktionen weltweit. Bedürftigen Kindern in Krisengebieten, von denen die meisten noch nie ein Geschenk in Händen gehalten haben, wird damit ein unvergessliches Weihnachten bereitet. Vielen Plettenbergern ist diese Aktion schon lange bekannt. Plettenberger, Herscheider und Werdohler Bürger haben im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass 1 336 Schuhkartonpäckchen auf die Reise geschickt werden konnten und für strahlende Kinderaugen sorgten.

    Die Initiatoren dieser Aktion hier in Plettenberg, Therese Groll und Ingrid Plaga, führen diese Aktion zum 4. Mal durch. Mit einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt am Freitag, 12. Oktober, sind sie wieder präsent. Hier werden Fragen beantwortet, Informationsflyer verteilt und gegen einen kleinen Betrag weihnachtlich beklebte Schuhkartons abgegeben.

    Ingrid Plaga 08.10.2007



    Der Abschied – Dank für die jahrelange Hilfe

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    vor mehr als fünf Jahren habe ich in der Martin-Luther-Kirchengemeinde mehrere ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen. Diese Zeit hat mir neben reichlich Arbeit, auch viel Freude und Genugtuung bereitet.

    Ich werde meine ehrenamtlichen Aufgaben zum 31. Juli 2008 niederlegen, auch wenn ich mit etwas Wehmut an die interessante Zeit zurückblicke. In einem solchen langen Zeitraum gibt es natürlich eine Reihe schöner, gelegentlich auch weniger erfreulicher Erlebnisse. Nicht umsonst gibt es den Spruch vom „lachenden“ und „weinenden Auge“. Zum „weinenden Auge“ zählte für mich aktuell der Beschluss das Pfarrhaus zu schließen. Gerade in einer solchen lebendigen Gemeinde wie unsere Martin-Luther Kirche hätte ich mir gewünscht, dass eine solche wichtige Entscheidung auch offen diskutiert würde. Letztendlich überwiegt natürlich das „lachende Auge“ mit einer engagierten Gemeinde und einem ebenso rührigen Pfarrer. Beispiele sind unsere Gemeindebücherei, die Gruppen und Kreise. Es wäre daher schön, wenn auch in Zukunft die Homepage über unser reges Gemeindeleben informieren würde.

    Bei den treuen Leserinnen und Lesern dieser Homepage möchte ich mich recht herzlich bedanken, dass sie mich unterstützt haben und für die lange Lebenszeit dieser Homepage gesorgt haben. Lesen Sie dazu auch den Beitrag

    „Besser vernetzt – Besser informiert
    Fünfjähriges Jubiläum unserer Internetseiten“

    Ich fand es sehr schön, dass sich ehemalige Holthauser, die schon lange nicht mehr bei uns leben, aber auch andere überregionale Besucher unserer Homepage, sich gemeldet haben und sich rege über unsere Gemeinde informieren.
    Selbst aus der Oberlausitz hatte ein Sänger, der im Kirchenchor der evangelischen Kreuzkirche in Weißwasser singt, ein Anliegen, welches kurzfristig erfüllt werden konnte. Möge daher diese Website von wirklich bleibendem Nutzen für alle sein.

    Mein Dank gilt ebenfalls den großherzigen Spenderinnen und Spendern, die meine Spendenaktion „PERSPEKTIVE“ für die Kinder und Jugendarbeit im Elsetal unterstützt haben. Meinen Abschlussbericht können Sie hier unter

    „Danksagung an Förderer und Spender“

    lesen.

    Allen Beteiligten danke ich für das mir in den vergangenen Jahren entgegengebrachte Vertrauen und verbinde meinen Dank für die liebevolle Begleitung und Anteilnahme in meinen kritischen gesundheitlichen Lebensphasen.

    Ich hoffe, dass Sie stets Freude gehabt haben, die von mir dargelegten Infos zu lesen und wünsche Ihnen Gottes Segen für eine glückliche und gesunde Zukunft.

    Mit freundlichen Grüßen

    Günter Gerhardt




    Besser vernetzt – Besser informiert. Fünfjähriges Jubiläum unserer Internetseiten.

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    am 25. Juli 2008 war unsere Kirchengemeinde auf den Tag genau fünf Jahre im Internet, Grund genug, einmal etwas ausführlicher Rückblick zu halten.

    „Warum hat die Martin-Luther-Kirchengemeinde eigentlich eine Internetseite?“

    Einer öffnung für eine breitere Nutzung verschiedenster Medien brachte mich im März 2003 dazu, das „Projekt Homepage“ zu starten, um mit deren Hilfe die Kommunikation in der Gemeinde zu verbessern. Anlass für die heutige Homepage war der Gedanke, alle Medien für die Anliegen des Elsetaler Kirchenbezirks auszuschöpfen. Ich hatte bereits früher als Autodidakt eine eigene Homepage entworfen und betrieben.
    In Pfarrer Wolfgang Plaga fand ich einen aufgeschlossenen Fürsprecher. Sehr schnell konnten dann auch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen aus den Gruppen und Kreisen von den tollen Möglichkeiten, die eine solche Homepage bietet, überzeugt und zur Mitarbeit animiert werden.

    Gesagt - getan. Auf dem Informationstreffen am 8. Mai 2003 wurden dem Bezirksausschuss Elsetal vier in mehrwöchiger Arbeit selbst gestaltete und erarbeitete Homepage-Alternativen vorgestellt, so dass über das Layout entschieden werden konnte. In etlichen Treffen im Juni und Juli 2003 wurde ein Konzept erstellt, am Inhalt gefeilt, das Design festgelegt und jede Menge Texte und Bilder zusammengetragen.

    Die Grundsatz-Entscheidung über die Gestaltung der Homepage wurde in der Sitzung des Bezirksausschusses am 5. Juni 2003 gefasst. Man entschied sich für die heutige Präsenz mit einem modernen Webauftritt mit zeitgemäßen Navigationsmöglichkeiten und zusätzlichen Hintergrundinformationen. übersichtlich, bedienungsfreundlich, schnell, umfassend - mit diesen Eigenschaften startete die Martin-Luther-Kirche-Homepage von Anfang an.


    Am 25. Juli 2003 war es dann so weit: Die selbst erstellte Internetseite ging online, erreichbar unter der Adresse www.martinlutherkirche-plettenberg.de. Die ersten Reaktionen waren durchweg positiv. Was sich am Anfang sicherlich niemand so richtig vorstellen konnte, ist Realität geworden:

    Die Martin-Luther-Kirchengemeinde ist seit 5 Jahren im „World Wide Web"
    und war am 25. Juli 2008 stolze 5 Jahre alt!

    Mittlerweile hat sich aus einem ersten Grundkonzept eine umfangreiche Homepage entwickelt und viele Seiten sind hinzugekommen. Es gibt Seiten aus der Geschichte unserer Gemeinde, Aktuelles, Gottesdienstpläne, Veranstaltungshinweise, Ansprechpartner/innen, Darstellung der Einrichtungen bzw. Gruppen und Kreise, Rückschau auf Ereignisse, Glauben und Leben, Projekte der Gemeinde, Service u.v.m.

    Unsere Gemeindebriefe können in aller Welt als „PDF-Datei“ komplett „runtergeladen“ werden. Sie informieren somit auch alle Elsetalerinnen und Elsetaler, die nicht mehr in Plettenberg wohnen, über das Geschehen in unserer Kirchengemeinde, sofern sie denn einen Internet-Anschluss besitzen.

    Es hat sich herumgesprochen, dass wir immer aktuell und insbesondere attraktiv aufbereitete Informationen für unsere Besucher auf der Homepage bieten.

    Garant für diesen Erfolg ist der ehrenamtliche Internet-Projektleiter der Gemeinde, der unermüdlich Informationen akquiriert, aufbereitet und einstellt. Kontinuität und Qualität ist seine Devise. Wer gezielt nach Neuigkeiten suchen will, der kann dies auf der Startseite unter „Was ist neu auf unseren Seiten?“ tun.

    Die übersichtliche Darstellung und die einfache Struktur der Homepage ergänzt die erfreulich positive Resonanz der Besucher. Die Zugriffszahlen sind im Vergleich zu anderen Internetauftritten kirchlicher Gemeinden exorbitant hoch. Für uns ist die Homepage zu einem großen Erfolg geworden, was die stetig steigende Zahl der Zugriffe auf die Internetseite beweist. Waren es im Jahre 2004 erst durchschnitt 265 monatliche Besucher, so wurden im Jahr 2007 bereits 40 406 Zugriffe registriert. Mit durchschnittlich ca. 3 400 Seitenbesuchern pro Monat ist sie die führende christliche Internetplattform in der hiesigen Region.

    Man kann es drehen und wenden wie man will. Es ist so, das Internet gehört heute zum Alltag dazu. Es wird in naher Zukunft so verbreitet sein, wie heute das Telefon. Praktisch ist das Wissen der Welt im „WWW“ gespeichert.

    Wir haben die zunehmende Bedeutung dieses Mediums im Informations- und Kommunikationsverhalten der Gemeindeglieder erkannt und konzentrieren viel Kraft auf eine exzellente Darstellung.

    Ich hoffe, dass auch künftig sich die interessierten Besucher auf eine attraktive und informative Webseite freuen können und wünsche, dass unsere Homepage weiterhin von vielen interessierten Menschen besucht wird.

    Mit herzlichen Grüßen

    Günter Gerhardt

    30.07.2008



    Danksagung an Förderer und Spender

    Sehr geehrte, liebe Spenderinnen und Spender,

    zunächst einmal möchte ich Ihnen sehr herzlich für Ihre Spenden danken. Die Aktion „PERSPEKTIVE“, die ich 2006 als Presbyter ins Leben gerufen habe, legt ihren besonderen Akzent auf die Kinder- und Jugendarbeit, die in der Martin-Luther-Kirche ein vielfältiges Angebot bereithält. Die „Ev. Gemeindebücherei Elsetal für Kinder und Jugendliche“ unter der Martin-Luther-Kirche ist ein Kristallisations- punkt in diesem Bereich, vernetzt sie doch mit ihren verschiedenen Schwerpunkten die Arbeit der Krabbelgruppen, der Spatzen (Grundschulalter), des Jugendcafés, der Kinderbibeltage, etc.

    Was wir bis jetzt erreicht haben

    Bis zum 30. April 2008 hatten wir insgesamt einen Spendeneingang für diese Aktion in Höhe von 3.470 Euro, die, wie Sie sich denken können, sehr hilfreich, aber nicht ausreichend sind. Nach Vorschlägen der Mitarbeiter(innen) in der Kinder- und Jugendarbeit, soll der Betrag zwei investiven Maßnahmen zugute kommen.

    Dank Ihrer Hilfe konnte der Förderkreis „Perspektive“ jetzt gezielt den Anfang wagen und erstmalig tätig werden. Aufgrund der Spendeninitiative konnte die Ev. Gemeindebücherei am 24. April 2008 101 neue Medien im Wert von 908,15 Euro der öffentlichkeit vorstellen.

    Außerdem muss noch in diesem Jahr - nach den Sommerferien - ein nach 12 Jahren marodes Klettergerüst der Außenspielanlage durch einen neuen TüV-geprüften „Rutschenschaukelbock mit einseitigem Kragarm“ zum Gesamtwert (einschl. Montagekosten) in Höhe von ca. 3.200 Euro ersetzt werden, der dann den Kindern ab Kleinkindalter zur Verfügung stehen wird.

    Sie können sicher sein, dass kein von Ihnen gespendeter Euro irgendwo versickert, alle Spenden werden ohne Verwaltungskosten ganz gezielt für die vorgegebenen Bedürfnisse verwendet. Bitte lassen Sie in Ihrer Spendenbereitschaft nicht nach, und werben Sie in Ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis für weitere Spenden, die dringend benötigt werden.

    Jede weitere Spende überweisen Sie bitte auf das nachfolgende Konto:
    Kreiskirchenamt Lüdenscheid
    Konto-Nr. 562
    BLZ 458 500 05
    Sparkasse Lüdenscheid
    Stichwort: „Perspektive" M-L-Kirche HSt. 4270.01.

    Sollten Sie oder Ihre Freunde weitere und genauere Informationen wünschen, dann können Sie sich an Pfarrer Wolfgang Plaga, Telefon: 0 23 91 - 1 22 84, E-Mail: w.plaga@gmx.de, wenden.

    Jede Spende wird selbstverständlich mit einer Spendenbescheinigung für den jeweiligen Spender oder die Spenderin belegt.

    Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich noch einmal recht herzlich!

    Ihr Günter Gerhardt

    30.07.2008



    Letzte Aktualisierung: 03. September 2010 Online seit 25. Juli 2003
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